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Standesamtliche Trauung in der Begegnungsstätte

Hochzeit im historischen Ambiente

 

Bad Sal­zu­flen/Schöt­mar (j­su). Es soll der schönste Tag des gan­zen Le­bens wer­den. Braut und Bräu­ti­gam wol­len »Ja« sa­gen. Al­les ist schön – wäre da nur nicht die Su­che nach ei­nem schö­nen Am­biente für die stan­des­amt­li­che Trau­ung. Die­ses fin­den Braut­paare ab so­fort am Kirch­platz in Schöt­mar, denn der Orts­teil be­kommt ne­ben dem Schloss einen zwei­ten Ort für Ehe­schließun­gen – das äl­teste Haus Schöt­mar­s.

Das ehe­ma­lige Wohn­haus be­her­bergt heute die Be­geg­nungs­stätte der Kir­chen­ge­mein­de. Im Haus gibt es drei un­ter­schied­li­che Räume für Trau­un­gen. Der größte von ih­nen ist die gemüt­li­che, alte Ka­min­de­e­le, hier kön­nen bis zu 60 Zuhö­rer da­bei sein. Ein be­son­de­rer Blick­fang ist die 500 Jahre alte Treppe – nur ein Grund, warum das Gemäuer heute un­ter Denk­mal­schutz steht. Für den klei­ne­ren Rah­men gibt es das Rats­zim­mer. Der kleine Raum ist stu­fen­frei er­reich­bar, bie­tet ne­ben dem Braut­paar und dem Stan­des­be­am­ten noch Platz für zirka acht Per­so­nen. Die­ses Zim­mer ist ideal für Roll­stuhl­fah­rer er­reich­bar. »Wir freuen uns sehr, dass die Be­geg­nungs­stätte be­hin­der­ten­ge­recht ist«, so Stan­des­be­am­tin Heike We­ber-Sul­li­van. Der dritte Raum ist der blaue Ka­min­saal, er bie­tet Platz für 16 bis 20 Per­so­nen. Auch wenn draußen der Him­mel wol­ken­ver­han­gen ist, ist er im Saal hell­blau – ideal also für die Traum­hoch­zeit.

Wer in der Be­geg­nungs­stätte hei­ra­ten möch­te, muss ein biss­chen tiefer in die Ta­sche grei­fen als bei ei­ner Trau­ung im Stan­des­amt. Die Zu­satz­kos­ten ent­spre­chen de­nen im Schloss, also 75 Eu­ro. Ü­ber diese Nut­zungs­pau­schale er­hofft sich die Kir­che einen Teil der lau­fen­den Kos­ten wie­der her­ein zu be­kom­men. Wer gerne an ei­nem Sams­tag hei­ra­ten möch­te, muss einen Zu­schlag von 55 Euro zah­len. Für die stan­des­amt­li­che Trau­ung in der Be­geg­nungs­stätte braucht man nicht der Kir­che an­zu­gehören. Wer sich ne­ben dem ge­setz­li­chen auch noch das kirch­li­che Ehe­ver­spre­chen ge­ben möch­te, muss nur ein Haus wei­ter ge­hen. »Da die Kir­che gleich ne­benan ist, kann, so­weit es der Ter­min­ka­len­der zulässt, nach der stan­des­amt­li­chen die christ­li­che Trau­ung an­gehängt wer­den,« so Pas­tor Matt­hias Schmidt. An­sch­ließend könnte die Hoch­zeits­feier wie­der in den his­to­ri­schen Räu­men der Be­geg­nungs­stätte statt­fin­den. Hier gibt es ge­nug Platz für bis zu 60 Men­schen.

Wei­tere Fra­gen sind an die Küs­ter un­ter der Te­le­fon­num­mer 05222/85166 zu stel­len. Am kom­men­den Wo­chen­ende bie­ten die Kir­chen­ge­mein­den und das Stan­des­amt an, al­len Braut­paa­ren, die im kom­men­den Jahr hei­ra­ten wol­len, die Räum­lich­kei­ten vor­zu­stel­len. Die kleine Führung be­ginnt am Sams­tag so­wie am Sonn­tag um 12 Uhr. Die Be­geg­nungs­stätte ist an bei­den Ta­gen von 11 bis 18 Uhr geöff­net, da hier die Aus­stel­lung »Aus der Dun­kel­heit ins Licht« statt­fin­det.

vom 12.12.2007 | Ausgabe-Nr. 50A

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