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Fairer Handel als Beitrag zum Klimaschutz

Detmolder Fairtrade-Team macht verstärkt auf nachhaltige Produkte aufmerksam

(von links) Juliane Arndt, Hanno Ramrath, Heike Scharping, Uta Harth, Susanne Pilschmann und Birgit Reher

(von links) Ju­liane Arndt, Hanno Ram­ra­th, Heike Schar­ping, Uta Har­th, Su­sanne Pil­sch­mann und Bir­git Re­her

Det­mold. Mit ei­nem neuen In­ter­ne­t­auf­tritt will die Det­mol­der Steue­rungs­gruppe Fair­trade noch stär­ker auf nach­hal­tige Pro­dukte auf­merk­sam ma­chen. Ob gän­gige Le­bens­mit­tel wie Scho­ko­lade und Kaf­fee oder aus­ge­fal­lene Er­zeug­nisse wie Ur­nen aus Ba­na­nen­blät­tern: Die Viel­falt ist auch in der Re­si­denz­stadt groß. Ent­spre­chend möch­ten die Mit­glie­der in der Det­mol­der Öf­fent­lich­keit noch mehr Ü­ber­zeu­gungs­ar­beit leis­ten. 
­Den Bür­gern sicht­bar ma­chen, wo sie ü­ber­all in di­rek­ter Nach­bar­schaft Fair­trade-Pro­dukte kau­fen kön­nen, und sie zu­gleich nicht mit Tex­ten und Zah­len ü­ber­frach­ten: Das ist das Ziel das neuen Vor­zei­ge­pro­jek­tes. "Für all­ge­meine In­for­ma­tio­nen gibt es an­dere Sei­ten, auf die wir im In­ter­net ver­lin­ken. Bei uns steht der lo­kale Be­zug im Vor­der­grun­d", sagt Bir­git Re­her vom BUND Det­mold. 
­Sie ist Teil des elf­köp­fi­gen Fair­trade-Ko­mi­tees, das sich in re­gel­mäßi­gen Ab­stän­den trifft, um wei­tere Ak­tio­nen in Det­mold zu pla­nen. Ak­tu­ell ist die Gruppe im Aus­tausch mit dem Stadt­sport­bund, um auch Sport­ver­eine an Fair­trade-Pro­dukte her­an­zu­führen. Denn be­son­ders Bälle und Tri­kots seien in­zwi­schen in sehr gu­ter Qua­lität aus fai­rem Han­del er­hält­lich. "Da­mit bekäme der im Sport ver­an­kerte Fair-Play-Ge­danke eine ganz an­dere Be­deu­tung", meint Re­her. Für viele Ver­eine dürfte dies natür­lich eine Kos­ten­frage sein, aber Re­her be­schwich­tigt: "­Die Preis­dif­fe­renz zwi­schen Qua­litäts- und Fair­trade-Bäl­len ist ge­ring. Ähn­lich ist es bei den Tri­kots."
­Bis­lang gehören der Kam­pa­gne für die Fair­trade-Stadt Det­mold 14 Ga­stro­no­mie­be­trie­be, elf Ge­schäf­te, fünf Schu­len und vier Ver­eine an. Die Aus­zeich­nung im No­vem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res sei von den Bür­gern und Ge­schäfts­leu­ten durch­aus wahr­ge­nom­men wor­den. "Es hat be­reits Rück­mel­dun­gen oder auch den kon­kre­ten Wunsch ge­ge­ben, auf­ge­nom­men zu wer­den", er­klärt Re­her. "A­ber das ist al­les noch aus­baufähig."
E­ben­falls zu­ver­sicht­lich ist Ju­liane Arndt, Pfar­re­rin in der Kir­chen­ge­meinde Hid­de­sen. Für sie passt das Mo­men­tum, mit Fair­trade in die Of­fen­sive zu ge­hen und die vie­len Mög­lich­kei­ten auf­zu­zei­gen: "Zu der Fra­ge, wie wir welt­weit das Klima bes­ser schüt­zen kön­nen, kann auch der faire Han­del ent­schei­dend bei­tra­gen. Viele ha­ben ge­merkt, dass wir et­was tun müs­sen."
Wei­tere In­fos ü­ber An­ge­bote und ver­schie­dene Ter­mine gibt es im In­ter­net un­ter "ww­w.fair­trade-det­mol­d.­de". (LMH) Ge­mein­sa­mes Ziel (von links): Ju­liane Arndt, Hanno Ram­ra­th, Heike Schar­ping, Uta Har­th, Su­sanne Dilsch­mann und Bir­git Re­her vom Fair­trade-Team set­zen sich für nach­hal­ti­ges Kon­sum­be­wusst­sein ein. Fo­to: LMH

vom 24.08.2019 | Ausgabe-Nr. 34B

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