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Ein Häuschen fürs dringende Bedürfnis

Die Stadt Bad Salzuflen investiert 240.000 Euro für die teure und moderne WC-Anlage in Schötmar

Inspizieren das neue Toilettengebäude in Schötmar: der Technische Beigeordneter Bernd Zimmermann (links) und Bürgermeister Dr. Roland Thomas. Foto: Stadt Bad Salzuflen

In­spi­zie­ren das neue Toi­let­ten­ge­bäude in Schöt­mar: der Tech­ni­sche Bei­ge­ord­ne­ter Bernd Zim­mer­mann (links) und Bür­ger­meis­ter Dr. Ro­land Tho­mas. Fo­to: Stadt Bad Sal­zu­flen

"­Die Sa­nitär­ob­jekte aus Edel­stahl sind Van­da­lis­mus-hem­mend, zu­sätz­lich wird re­gel­mäßig die Funk­ti­ons­tüch­tig­keit per Da­ten­fernü­ber­tra­gung kon­trol­lier­t", er­läu­tert der Tech­ni­sche Bei­ge­ord­nete Bernd Zim­mer­mann. Nach je­der Be­nut­zung fin­det eine voll­au­to­ma­ti­sche Rei­ni­gung der Sitz­brille und des Uri­nals statt. Außer­dem wird die ge­samte WC-An­lage ein­mal täg­lich durch eine Fach­firma ge­rei­nigt. Für die Be­nut­zung wer­den 50 Cent fäl­lig, die mit Münz­geld oder auch per Karte be­zahlt wer­den kön­nen. Die Be­hin­der­ten­toi­lette lässt sich hin­ge­gen kos­ten­los mit ei­nem so­ge­nann­ten Eu­roschlüs­sel öff­nen und ist zu­dem mit ei­ner No­t­alarm­taste aus­ge­stat­tet. "Nach­dem wir im ver­gan­ge­nen Jahr mit den Star­ter­pro­jek­ten im Rah­men der Spiel­leit­pla­nung be­reits in Schöt­mar in­ves­tiert ha­ben, ist dies nun ein wei­te­rer Bau­stein zur At­trak­ti­vitäts­stei­ge­rung des Orts­teils", so Bür­ger­meis­ter Dr. Ro­land Tho­mas. Beide Pro­jekte wur­den vom Land NRW im Rah­men des För­der­pro­gram­mes "Quar­tiere mit be­son­de­rem Ent­wick­lungs­be­dar­f" mit 90 Pro­zent der Kos­ten ge­för­dert. Auch in den kom­men­den Jah­ren steht Schöt­mar klar im Fo­kus der Stadt­ent­wick­lung. Im Spät­som­mer er­war­tet die Stadt hierzu hof­fent­lich po­si­tive Nach­rich­ten von der Be­zirks­re­gie­rung Det­mold. "­So­bald klar ist, wel­che im Mas­ter­plan Schöt­mar vor­ge­schla­ge­nen Maß­nah­men das Land NRW för­dert, kön­nen wir uns an die Um­set­zung ma­chen", gibt Zim­mer­mann einen Aus­blick. Die vor Ort noch zu er­le­di­gen­den Rest­ar­bei­ten, wie der Ab­riss des al­ten AWO-Ge­bäu­des hin­ter der neuen WC-An­la­ge, sol­len in den Som­mer­mo­na­ten er­fol­gen.

vom 04.05.2019 | Ausgabe-Nr. 18B

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