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Räumungspflichten

Det­mold. Bei Schnee­fall und Eis­glätte stel­len sich die Fra­gen nach der Räu­mungs­pflicht und wel­che Streu­mit­tel ver­wen­det wer­den soll­ten. Zur Be­sei­ti­gung von Ge­fah­ren­quel­len wer­den auch die Bür­ger, die Grund­stücks­ei­gentü­mer, in die Pflicht ge­nom­men. Dazu gehört, dass nach Schnee­fal­lende be­zie­hungs­weise nach Ent­ste­hen von Eis­glät­te, un­ver­züg­lich zu räu­men und zu streuen ist. Diese Ver­pflich­tung zur Win­ter­war­tung gilt für sämt­li­che Geh­we­ge. Geh­wege müs­sen in ei­ner Breite von 1,50 Me­tern frei­ge­hal­ten wer­den. Nach 20 Uhr ge­fal­le­ner Schnee und ent­stan­dene Glätte sind werk­tags bis 7 Uhr, sonn- und fei­er­tags bis 9 Uhr des fol­gen­den Ta­ges zu be­sei­ti­gen. Aus Um­welt­schutz­grün­den ist das Streuen mit Salz be­zie­hungs­weise auf­tau­en­den Stof­fen auf Geh­we­gen grundsätz­lich ver­bo­ten. Eine Aus­nahme be­steht dann, wenn ab­stump­fende Mit­tel keine aus­rei­chende  Wir­kung mehr er­zie­len, zum Bei­spiel bei dro­hen­dem Eis­re­gen oder Geh­we­gen mit star­kem Ge­fäl­le. Da­bei sollte den­noch auf den Ein­satz von Streu­salz so weit wie mög­lich ver­zich­tet wer­den, denn: Streu­salz schä­digt Bäume und Sträu­cher, ver­ätzt ris­sige Pfo­ten der Tie­re, be­schleu­nigt die Kor­ro­sion von Au­tos, be­las­tet die Bö­den und das Grund­was­ser. Schneeräu­men und das Streuen von salz­freien Mit­teln wie Sand oder Splitt ha­ben die glei­che Wir­kung.

vom 09.02.2019 | Ausgabe-Nr. 6B

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