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Dorffest hinterlässt 
feuchtfröhliche Spuren

Tatort Hörste: Wolfgang Thevis (rechts) schickt den Nachwuchs auf Spurensuche. Foto: Castrup

Tat­ort Hörs­te: Wolf­gang The­vis (rechts) schickt den Nach­wuchs auf Spu­ren­su­che. Fo­to: Ca­s­trup  weitere Bilder »

Lage-Hörste (sc). Der Luft­kur­ort stand am ver­gan­ge­nen Wo­chen­ende Kopf: Tau­sende Gäste aus Nach­bar­schaft und Um­ge­bung ha­ben ge­mein­sam mit den Hörs­tern drei Tage lang ein rau­schen­des Dorf­fest ge­fei­ert. Das Motto "Tat­ort Hörste – ein Dorf auf Spu­ren­su­che" lockte un­zäh­lige Nach­wuchs­de­tek­tive an. "­Die­ses Mal ha­ben wir ge­trau un­se­rem Tat­ort-Motto ein De­tek­tiv-Spiel kon­zi­pier­t", er­läu­terte Wolf­gang The­vis, der tra­di­tio­nelle für die Jahr­mark­tral­lye ver­ant­wort­lich zeich­net. Der Fall, den es zu klären gab, klingt wie ein Krimi der Mit­glie­der im "­Gar­ten der Poe­sie", stammt tatsäch­lich aber aus The­vis‘ Fe­der: Der Würst­chen­bude des RSV Hörste wa­ren in der Nacht von Frei­tag auf Sams­tag eine große Menge Würst­chen ge­stoh­len wor­den. Als die Dorf­ge­mein­schaft De­tek­tiv Rudi kon­sul­tie­ren woll­te, hatte die­ser je­doch keine Zeit. Die Kin­der muss­ten also ran, um den Würst­chen­dieb zu schnap­pen, und ka­men ihm mit Rät­seln an je­der der neun Bu­den im Orts­kern auf die Spur. In Re­kord­tempo konnte schließ­lich Hund Bruno als Täter ü­ber­führt wer­den. Am Frei­tag­abend war die Ge­mein­schaft der Hörs­ter Ver­eine be­reits mit ei­nem ve­ri­ta­blen Men­schen­auf­lauf be­lohnt wor­den: Der vom Spiel­manns­zug Is­trup be­glei­tete Fa­cke­lum­zug stellte einen neuen Be­su­cher­re­kord auf und ü­ber­schritt nach An­ga­ben der Ver­an­stal­ter die bis­he­rige Top-Marke von 1.000 Teil­neh­mern deut­lich. "Das nahm gar kein En­de", zeigte sich Udo Zan­tow be­geis­tert, und Inge Span­gen­berg fügte hin­zu: "Das war wirk­lich sa­gen­haft. Ich habe mich so ge­freut, als ich all die La­ter­nen aus mei­nem Küchen­fens­ter se­hen konn­te." Und auch für den Gau­men blie­ben keine Wün­sche of­fen: Von kal­ten Pom­mes mit Scho­ko­la­denü­ber­zug und der Sahne-Mar­zi­pan-Rolle "Nor­we­gi­scher Pön­sch" bei Ur­sula und Kurt von der Heide ü­ber Wein mit Kä­se­spießen beim Wald­frei­bad-Ver­ein bis hin zu war­mem Ap­fel­saft mit Ama­retto an der Bier­bude der Alt-Her­ren-Mann­schaft vom RSV Hörste war für je­den Ge­schmack et­was da­bei. Nach der feucht­fröh­li­chen Party am Sams­tag­abend gehörte schließ­lich noch der bunte Fa­mi­li­ennach­mit­tag im Hörs­ter Krug zu den High­lights beim Dorf­fest. Mo­de­riert von Geb­hard Rös­ler und mu­si­ka­lisch be­glei­tet von Willi Ei­ker­mann ging es am Sonn­tag Schlag auf Schlag. Der Kir­chen­chor Sta­pe­la­ge, die Kin­der­ta­gesstätte Hörste so­wie die Ka­rate- und Zumba-Ab­tei­lung des RSV Hörste wirk­ten mit. Für Be­geis­te­rung sorgte auch der von Man­fred und Jan Kal­kreu­ter prä­sen­tierte "­Kri­mi­nal Tan­go", be­vor der Chor "Quer­beet" das Pro­gramm mit ei­nem ge­mein­sa­men Sin­gen ab­run­de­te. Ne­ben dem Tier­pro­jekt "A­ni­mal" der Stif­tung Eben-Ezer war in die­sem Jahr erst­mal die rol­lende Wald­schule so­wie das Info-Mo­bil der Kom­mu­na­len Ver­kehrs­ge­sell­schaft (KVG) Lippe zu Gast.

vom 14.11.2018 | Ausgabe-Nr. 46A

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