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Eben-Ezer setzt Spatenstich für Wohnprojekt in Bad Salzuflen

Ein Ort der Integration

Bad Sal­zu­flen. End­lich war es so­weit: Der Vor­stand und wei­tere Ver­tre­ter der Stif­tung Eben-Ezer so­wie zahl­rei­che Mit­glie­der des Ar­beits­krei­ses »Hilfe für Be­hin­der­te« setz­ten den ers­ten Spa­ten­stich für ein Wohn­heim und ein Wohn­haus mit in­te­grier­tem Treff­punkt. Diese sol­len auf dem stif­tungs­ei­ge­nen Gelände an der Her­mann-Löns/E­cke Fried­rich­straße in Bad Sal­zu­flen bis zum Früh­jahr 2009 ent­ste­hen.

Auf dem Grund­stück, das die Stif­tung Eben-Ezer vom MBK ge­kauft hat, be­fand sich ein nicht mehr ge­nutz­tes Se­mi­nar­ge­bäu­de, das ab­ge­ris­sen wer­den muss­te.

­An­fang Ok­to­ber wurde mit den Ab­riss­ar­bei­ten be­gon­nen. Die Ar­bei­ten wa­ren zum Spa­ten­stich be­en­det. »Ich wün­sche dem Pro­jekt al­les Gu­te«, sagte die stell­ver­tre­tende Bür­ger­meis­te­rin El­friede Stüwe-Ko­busch bei ei­nem an­sch­ließen­den Pres­se­ge­spräch. »­Die­ses Pro­jekt, das be­hin­der­ten Men­schen so­wohl die Ein­ge­bun­den­heit in die Ge­mein­schaft als auch Rück­zugs­räume er­mög­licht, be­grüßt die Stadt Bad Sal­zu­flen sehr und bie­tet ihre Un­ter­stüt­zung an«, er­gänzte die Ver­tre­te­rin der Kom­mu­ne. »Heute set­zen wir einen we­sent­li­chen Mei­len­stein für die In­te­gra­tion von Men­schen mit Be­hin­de­run­gen in die Mitte der Ge­sell­schaft«, kon­sta­tierte Pas­tor Her­mann Adam, Theo­lo­gi­scher Di­rek­tor der Stif­tung Eben-Ezer. »Als dia­ko­ni­scher Trä­ger wer­den wir uns mit al­len un­se­ren Kräf­ten dafür ein­set­zen, den Men­schen, die hier le­ben, ein gu­tes Le­ben zu er­mög­li­chen«, un­ter­strich er den Auf­trag der Stif­tung.

Im rück­wär­ti­gen Be­reich des Gelän­des wird ein zwei­ge­schos­si­ges Ge­bäude mit Woh­nun­gen für 24 Men­schen mit geis­ti­ger Be­hin­de­rung er­rich­tet. In ei­nem zwei­ten Ge­bäude im vor­de­ren Be­reich – dort, wo das ehe­ma­lige Se­mi­nar­ge­bäude des MBK stand – wird ein Treff­punkt mit ta­ges­s­truk­tu­rie­ren­den Maß­nah­men für be­hin­derte Men­schen ent­ste­hen, die nicht nur sta­tionär be­treut wer­den, son­dern auch Leis­tun­gen des Am­bu­lant Be­treu­ten Woh­nens in An­spruch neh­men un­d/o­der in ih­ren Fa­mi­lien le­ben. Außer­dem wer­den im vor­de­ren Ge­bäude fünf Miet­woh­nun­gen für An­gehö­rige der Be­woh­ner ge­schaf­fen. Die Vor­sit­zende des Ar­beits­krei­ses Hilfe für Be­hin­der­te, Luise Küte­mei­er, brachte im Rah­men des Pres­se­ge­sprächs ihre Er­leich­te­rung zum Aus­druck: »Von uns wurde eine große Be­las­tung ge­nom­men. Wir ha­ben lange nach ei­nem gu­ten Ob­jekt und ei­nem ge­eig­ne­ten Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner ge­sucht«, rich­tete sie ih­ren Dank an den Vor­stand der Stif­tung Eben-Ezer.

»Ich freue mich, dass der Grund­stein un­se­res al­ten Se­mi­nar­ge­bäu­des aus dem Jahr 1951 mit ver­baut wer­den kann und freue mich auf eine gute Nach­bar­schaft und viele Kon­takte zu den zukünf­ti­gen Be­woh­nern«, sagte die Pas­to­rin und Vor­stand des MBK, Lore Ra­he, und sprach da­mit für die Mit­ar­bei­ter und die Haus­ge­mein­schaft des Ver­eins, der ge­genü­ber sein Ta­gungs­haus be­treibt.

vom 31.10.2007 | Ausgabe-Nr. 44A

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