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Klappe, die zweite –"StimmWerk" in Concert

Ein musikalisches Feuerwerk und eine Achterbahnfahrt der Emotionen

Bad Sal­zu­flen (dib). Es hat ein­fach al­les ge­passt beim zwei­ten Kon­zert des ge­misch­ten Cho­res "­Stimm­Werk". Die Bühne pas­send zu den Songs aus Film und Mu­si­cal, aus Rock und Pop wie der Cel­lu­loid­strei­fen ei­nes Ki­no­films de­ko­riert, so­wie mal hell er­leuch­tet und mal an­ge­passt an die je­wei­lige Mu­sik ab­ge­dun­kelt. Dazu im großen Saal der Gel­ben Schule an der Mar­tin-Lu­ther-Straße ein so­fort mit­ge­hen­des Pu­bli­kum, wel­ches der Chor un­ter der Lei­tung des Voll­blut­mu­si­kers Mitja Rose gleich beim ers­ten Song "We will rock you" der Gruppe Queen aus dem gleich­na­mi­gen Mu­si­cal to­tal be­geis­ter­te. In ih­rem ein­ein­halbstün­di­gen Kon­zert ha­ben die Stimm­wer­ker ein bun­tes Ka­lei­do­skop auf die Bühne ge­zau­bert, ein mu­si­ka­li­sches Feu­er­werk ab­ge­brannt und das Pu­bli­kum eine Ach­ter­bahn­fahrt der Emo­tio­nen er­le­ben las­sen. Ein Chor, der nicht nur steif auf der Bühne steht und der sich nicht hin­ter No­ten­blät­tern ver­steckt, der sich im Rhyth­mus der Mu­sik be­wegt, und da­bei die Zuhö­rer zum Mit­ma­chen ani­miert, ein dy­na­mi­scher Chor, der Schwung auf die Bühne bringt und sie rockt, der aber auch die lei­sen Töne be­herrscht. Ob bei Ade­les "S­kyfall" aus dem gleich­na­mi­gen Ja­mes Bond-Block­bus­ter, bei "Hal­le­lu­ja" des ka­na­di­schen Song­wri­ters Leo­nard Co­hen, bei "­Sea­sons of Love" von Donny Os­mond, in dem der Chor die Frage "Wie misst man ein Jahr und wie misst man ein Le­ben?" stell­te, bei ei­nem Med­ley aus dem Dis­ney-Er­folgs­mu­si­cal "­Der Kö­nig der Löwen", in dem der Chor die Zuhö­rer in die fan­tas­ti­sche Welt Afri­kas ent­führ­te, oder bei "Ra­dio" von den Wise Guys, mit ei­ner er­leb­nis­rei­chen mu­si­ka­li­schen Ca­brio­fahrt – das Pu­bli­kum er­lebte bei je­dem Song Chor­ge­sang auf sehr ho­hem Ni­veau. Be­son­ders her­vor­zu­he­ben sind So­list Maik Wald­mann mit sei­nem Song "I see Fi­re", bei dem er von Len­nard Grei­ten­kord auf der Gi­tarre und von Chor be­glei­tet wur­de, so­wie "­Pho­to­gra­ph" von Ed Sheeran, den Debby Tibbe und Len­nard Grei­ten­kord als So­lis­ten in­ter­pre­tier­ten. Für beide Songs gab es sehr viel, lang an­hal­ten­den Bei­fall und laute Ju­bel­ru­fe. Ins­ge­samt ein Kon­zert, das dem Pu­bli­kum nicht nur mu­si­ka­lisch so ei­ni­ges zu bie­ten hatte und das aus Sicht der Zuhö­rer viel zu kurz war. Die­sem Chor hätte man noch stun­den­lang mit Ge­nuss zuhören kön­nen.

vom 11.05.2016 | Ausgabe-Nr. 19A

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