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Aufeinander zugehen und Verständnis füreinander fördern

Golfer erspielen über 20.000 Euro für das Projekt "All Inclusive", das Jugendliche mit und ohne Behinderung verbindet

Blom­berg-Cap­pel (n­r). Ge­win­ner gab es auf bei­den Sei­ten. Der Ro­tary Club Det­mold-Blom­berg hat letz­tes Wo­chen­ende beim 12. Be­ne­fiz-Golf-Tur­nier für so­ziale Pro­jekte die stolze Summe von 12.590 Euro er­spielt. Der Er­lös kommt dem in­te­gra­ti­ven Pro­jekt "All In­clu­si­ve" zu­gu­te. Das 12. Be­ne­fiz-Golf-Tur­nier der Ro­ta­rier hatte eine schöne Ü­ber­ra­schung pa­rat. Statt den er­war­te­ten 10.000 Euro ha­ben die 76 Teil­neh­mer gleich 12.590 Euro er­spielt, die durch den "Ro­tary Dis­trict 1900" noch ein­mal ver­dop­pelt wer­den. Zu­gute kommt der ge­samte Er­lös von ü­ber 20.000 Euro dem in­te­gra­ti­ven Pro­jekt "All In­clu­si­ve", ei­ner In­itia­tive des Ro­tary Clubs Det­mold-Blom­berg. Ver­gan­ge­nes Wo­chen­ende ü­bergab Dr. Alex­an­der Gold­mann, Prä­si­dent des Ro­tary Clubs Det­mold-Blom­berg auf dem Golf­platz Cap­pel den sym­bo­li­schen Scheck an Olga Dück, die be­reits vor zehn Jah­ren ge­mein­sam mit Ste­fa­nie Ho­jer den Ge­sprächs­kreis Down-Syn­drom ins Le­ben ge­ru­fen hat. Ju­gend­li­che ohne Be­hin­de­rung und Ju­gend­li­che mit Down-Syn­drom sol­len in dem Pro­jekt mit­hilfe ver­schie­de­ner Krea­tiv­work­shops aus den Be­rei­chen Ge­stal­tung, Mu­sik und Tanz mehr Ver­ständ­nis für­ein­an­der und den Um­gang mit­ein­an­der ler­nen. "Mu­sik und Tanz sind ganz be­son­ders ge­eig­nete For­men, auf­ein­an­der zu­zu­ge­hen oder sich aus­zu­drü­cken. Am Ende wer­den alle da­von pro­fi­tie­ren", ist Dr. Gold­mann si­cher. Ü­ber meh­rere Mo­nate wer­den an ver­schie­de­nen Wo­chen­en­den die Krea­tiv­work­shops in der Hoch­schule OWL, in der Hoch­schule für Mu­sik in Det­mold und in der Tanz­schule Fri­cke statt­fin­den. Teil­neh­mer der Work­shops sind Ju­gend­li­che des Ge­sprächs­krei­ses Down-Syn­drom in Det­mold und Ju­gend­li­che aus der Kir­chen­ge­meinde Wöb­bel und Reel­kir­chen. "12 bis 15 Kin­der mit Tri­so­mie 21 sol­len spe­zi­ell ge­för­dert wer­den", so Dr. Gold­mann. "Das Mit­ein­an­der und das Ver­ständ­nis für­ein­an­der ste­hen im Vor­der­grun­d." Der gute Zweck ließ das ei­gent­li­che Tur­nier ein Stück weit in den Hin­ter­grund tre­ten. Of­fen war das Tur­nier da­bei für je­den, der einen ge­wis­sen Grad an Golf­grund­la­gen be­herrscht. Die Sie­ger in den ver­schie­de­nen Klas­sen wa­ren: Dr. An­ge­lika Hirsch und Dr. Frie­dich-Wil­helm Hirsch, Dr. Mar­tin Rethe­meier mit Su­sanne Rethe­mei­er, so­wie Pe­tra Fi­scher und Wim ten As­bro­ek. Mit der Teil­nah­me­ge­bühr und den Spen­den der Teil­neh­mer und vie­ler Spon­so­ren kam letzt­end­lich der großar­tige Er­lös für das so­ziale Pro­jekt zu­stan­de.

vom 04.07.2015 | Ausgabe-Nr. 27B

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