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In Bellenberg werden Wünsche wahr

Familienstück "Aladin und die Wunderlampe" hat Premiere

Horn-Bad Mein­ber­g/­Bel­len­berg. Dichte Ne­bel­schwa­den zie­hen durch die Wäl­der, ori­en­ta­lisch an­mu­tende Klänge durch­drin­gen die Stil­le. Ein grel­ler Licht­blitz zuckt auf. Wie von Zau­ber­hand er­scheint der Fla­schen­geist Dschinni auf der Büh­ne. Und schon fin­den sich die Zu­schauer mit­ten in dem aben­teu­er­li­chen Ge­sche­hen im fer­nen Ori­ent. Mit dem Stück „Ala­din und die Wun­der­lam­pe“ von Sa­brina Gabler be­ginnt am Sams­tag, 21. Ju­ni, um 17 Uhr die Mär­chen­zeit auf der Frei­licht­bühne in Bel­len­berg. Zum In­halt: Dies ist die zau­ber­hafte Ge­schichte des Straßen­jun­gen Ala­din (S­ven Win­kel­mann), der auf dem Markt von Bag­dad ein Stück Brot stiehlt und nur knapp den Wa­chen des Pa­las­tes ent­kommt. Zu­fäl­lig be­geg­net er auf sei­ner tur­bu­len­ten Flucht Prin­zes­sin Dja­mila (Sa­bine Win­kel­mann). Sie ist in die Rolle ih­rer treuen Die­ne­rin Alika (Jaque­line Bir­ken­feld) ge­schlüpft, um un­er­kannt auf dem Markt her­um­stö­bern zu kön­nen. Aus Zu­nei­gung schenkt die junge Frau Ala­din eine Öl­lam­pe, die sie auf dem Markt er­stan­den hat. Da­mit nimmt das Aben­teuer sei­nen Lauf. Der skru­pel­lose Zau­be­rer Bas­ha­rat (Ja­nos Se­wing), der gut­her­zige Fla­schen­geist Dschinni (Bas­tian Büh­ler) und viele an­dere böse wie gute Zeit­ge­nos­sen kreu­zen die Wege Alad­ins, der nur ei­nes im Sinn hat: im Pa­last um die Hand sei­ner ge­lieb­ten Dja­mila an­zu­hal­ten.­Spiel­lei­ter Ben­ja­min Oehls hat sich bei der Aus­wahl des be­kann­ten Stof­fes ins­be­son­dere da­durch lei­ten las­sen, dass sich je­der in dem Ge­sche­hen wie­der­fin­den kann. "­Mit Ala­din – als Haupt­fi­gur und Na­mens­ge­ber – ha­ben wir zwar einen männ­li­chen Hel­den auf der Büh­ne, aber auch die Mäd­chen kom­men nicht zu kurz. Un­sere Prin­zes­sin Dja­mila ist eine starke Per­sön­lich­keit, die ih­ren ei­ge­nen Wil­len durch­setz­t." Einen wich­ti­gen Aspekt bei der Stück­aus­wahl stellt für einen Spiel­lei­ter natür­lich eben­falls dar, dass er für je­den der Ak­teure eine pas­sende Rolle fin­det. So ist es Ben­ja­min Oehls auch dies Mal ge­lun­gen, ü­ber vier­zig Schau­spie­ler un­ter einen Hut zu brin­gen. Vor al­lem wenn die präch­tige Pa­rade des Sul­tans durch die Stadt zieht oder die zahl­rei­chen Markt­be­schi­cker ihre Ware den Kun­den auf dem Markt von Bag­dad feil­bie­ten, sind alle in Ak­tion. Auf­wän­dige Kostüme mit viel Glit­zer und Gold so­wie ein far­ben­fro­hes Büh­nen­bild aus­ge­stat­tet mit di­ver­sen lie­be­vol­len De­tails be­rei­chern die Sze­ne­rie zu­sätz­lich. Be­kannte Dis­ney-Me­lo­dien und viele ori­en­ta­li­sche Kom­po­si­tio­nen ent­führen den Zu­schauer schnell in eine fan­tas­ti­sche Traum­welt, in der manch Aben­teuer war­tet. Wei­tere In­for­ma­tio­nen und Spiel­ter­mine gib­t‘s on­line un­ter "ww­w.frei­licht­buehne-bel­len­ber­g.­de".

vom 18.06.2014 | Ausgabe-Nr. 25A

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