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Kabarettist Rainald Grebe im Lügder Klostersaal

Robinson-Crusoe-Konzert

 

Lügde (af­k). In der sechs­ten Ver­an­stal­tung der Reihe »­Kul­tur im Klos­ter« gas­tiert am Sams­tag, 9. Fe­bruar, um 20 Uhr be­reits zum zwei­ten Mal der Ka­ba­ret­tist Rainald Grebe im Klos­ter­saal. Keine Fra­ge: Grebe gehört zu den ge­fei­er­ten neuen Klein­künst­lern Deutsch­lands. Seine Hym­nen ü­ber »­Bran­den­bur­g« und »Thürin­gen«, seine Ab­rech­nung mit der Ex »Dör­te« und ü­ber­haupt seine wahr­haft ge­niale Kunst zwi­schen Spott, Zy­nis­mus, Ab­sur­dität und Me­lan­cho­lie ma­chen ihn zum kul­tig ver­ehr­ten Hel­den. Zwi­schen »­Night­was­h«, »TV To­tal«, aber auch dem »­Deut­schen Klein­kunst­preis« und dem »Prix Pan­theon«, lässt sich Rainald Grebe in keine Schub­lade pres­sen – er braucht eine ei­ge­ne. Und diese öff­net ihm und sei­nem zwei­ten Solo-Pro­gramm »Das Ro­bin­son-Cru­soe-Kon­zer­t« gerne das Kul­tur­Büro-OWL mit ei­ner Tour­nee, bei der nun auch wie­der in Lügde Halt macht Lüg­de, hier in Zu­sam­men­ar­beit mit der Kol­pings­fa­mi­lie Lüg­de.

­Der Abend könnte auch heißen: Das So­lo­pro­gramm. Denn Ro­bin­son Cru­soe ist so­lo. Und das ist sein Pro­gramm. Rainald Grebe ist in einen al­ten Stoff ge­fal­len und kriegt ihn nicht mehr aus sei­nem Kopf. Ro­bin­son Cru­soe hat vor 300 Jah­ren Schiff­bruch er­lit­ten und lebte 28 Jahre auf ei­ner un­be­wohn­ten In­sel in der Ka­ri­bik. Er war ein pro­pe­rer Selbst­ver­sor­ger, der Brot buk, Zie­gen­käse machte und Mö­bel schnitz­te. Eine tap­fere Ich-AG. Ein Edel­tou­rist in sei­nem ei­ge­nen Club. Man muss nicht Schiff­bruch er­lei­den, um zu stran­den. Je­der lebt auf sei­ner In­sel. Man­che mer­ken es nicht. Man­che wol­len weg, kön­nen aber nicht. Man­che sind dau­ernd weg und neh­men ihre In­sel im­mer mit. Gut, dass der alte Ozean­pia­nist Grebe ein Kla­vier auf sein Ei­land ge­ret­tet hat, da macht er sich einen wüs­ten Abend mit Pa­pa­gei­en, Pi­ra­ten und Pal­men als vir­tu­el­lem In­ven­tar und Frei­tag als Be­zugs­per­son.

­Die Ein­tritts­kar­ten sind zum Preis von 14 Euro (ggf. zz­gl. Vor­ver­kaufs­ge­bühr) an al­len be­kann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len von »­Kul­tur im Klos­ter« und un­ter ww­w.­kul­tu­rim­klos­ter.de zu er­hal­ten.

vom 06.02.2008 | Ausgabe-Nr. 6A

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