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Sparkasse Blomberg blickt auf ein positives Geschäftsjahr zurück

200-Millionen-Euro-Marke geknackt

Blom­berg. Die Spar­kasse Blom­berg kann auf eine po­si­tive Ent­wick­lung im Ge­schäft mit ih­ren Kun­den auf das ver­gan­gene Ge­schäfts­jahr zurück­bli­cken. Die ver­ein­bar­ten Un­ter­neh­mens­ziele wur­den er­reicht, hieß es vom Vor­stands­vor­sit­zen­den Knut Win­kel­mann.

­Die Bi­lanz­summe er­höhte sich im Jahr 2009 auf 279,9 Mil­lio­nen Eu­ro, was ei­ner Stei­ge­rung von rund vier Pro­zent ent­spricht. Seit der Wirt­schafts- und Fi­nanz­krise im Herbst 2008 so­gar um rund 16 Pro­zent.

Bei den Kun­den­ein­la­gen konnte die Spar­kasse die 200-Mil­lio­nen-Euro-Marke »knacken«. Be­vor­zugt wur­den hier sei­tens der Kun­den aus Li­qui­ditäts­grün­den al­ler­dings kurz­fris­tige An­la­gen. Die Um­sätze im Wert­pa­pier­ge­schäft wur­den al­ler­dings von der Wirt­schafts- und Fi­nanz­krise be­ein­flusst, den­noch blieb die­ses Ge­schäft eine tra­gende Säule der ge­sam­ten Ver­mö­gens­bil­dung.

»Im Kun­den­kre­dit­ge­schäft kön­nen wir auch die oft zi­tierte und als Hemm­nis be­schwo­rene Kre­dit­klemme an die Wirt­schaft nicht nach­voll­zie­hen. Die Spar­kasse kommt ih­rem Auf­trag nach, die ört­li­chen Ge­wer­be­trei­ben­den mit dem not­wen­di­gen Ka­pi­tal für ihre In­ves­ti­tio­nen zu un­ter­stüt­zen«, be­tonte der Vor­stands­vor­sit­zende bei der Prä­sen­ta­tion des vor­läu­fi­gen Jah­res­ab­schlus­ses.

Im Kun­den­kre­dit­ge­schäft er­gab sich eine Be­stand­ser­höhung von 5,5 Pro­zent oder 9,0 Mil­lio­nen Eu­ro, wozu auch das ge­werb­li­che Kre­dit­ge­schäft er­heb­lich bei­ge­tra­gen ha­be. Die im Jahr 2009 wei­ter­hin sehr at­trak­ti­ven Zinssätze hät­ten eine Viel­zahl von Pri­vat­kun­den ge­nutzt, um In­ves­ti­tio­nen in öf­fent­lich ge­för­der­ten Maß­nah­men, ins­be­son­dere Ener­gie­spar­maß­nah­men, zu täti­gen. Dies schlage sich in ei­ner er­neut po­si­ti­ven Ent­wick­lung bei den Wei­ter­lei­tungs­dar­le­hen nie­der.

Im Be­reich des Per­so­nals wer­den be­son­dere Her­aus­for­de­run­gen auf die Spar­kasse zu­kom­men. Vom Al­ters­teil­zeit­ge­setz ha­ben eine Viel­zahl von Mit­ar­bei­tern Ge­brauch ge­macht und so wird sich die Per­so­nal­struk­tur in der na­hen Zu­kunft deut­lich ver­än­dern. Ins­be­son­dere die jetzt und künf­tig aus­ler­nen­den Aus­zu­bil­den­den fän­den bei der Spar­kasse Blom­berg gute Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten, zu­mal die Kar­rie­re­wege in der Spar­kas­sen­or­ga­ni­sa­tion di­verse Mög­lich­kei­ten bie­ten, so zum Bei­spiel auch ein Ba­che­lor-Stu­di­um.

Die Spar­kasse Blom­berg hat zum Jah­res­ende eine Zu­stif­tung von 100.000 Euro für die Bür­ger­meis­ter-Hein­rich-Frit­ze­meier-Stif­tung vor­ge­nom­men. Die Stif­tung för­dert vor al­lem Pro­jekte aus den Be­rei­chen Bil­dung, Kul­tur, Hei­mat­pfle­ge, Sport, Um­welt und der Al­ten­hil­fe. Seit der Grün­dung im Jahre 1986 wird diese Stif­tung ak­tiv von der Spar­kasse un­ter­stützt. Die zu för­dern­den Be­rei­che der Stif­tung ent­spre­chen auch den grundsätz­li­chen För­der­schwer­punk­ten der Spar­kasse und da ins­be­son­dere die Blom­ber­ger Be­völ­ke­rung daran par­ti­zi­piert, hat man diese Zu­stif­tung vor­ge­nom­men. Be­reits seit ih­rer Grün­dung 1986 werde die Stif­tung al­ler­dings schon ak­tiv durch die Spar­kasse un­ter­stützt.

vom 13.02.2010 | Ausgabe-Nr. 6B

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