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Gemeinschaftsausstellung »Farbe und Form« im Haus des Gastes ist eröffnet

Hörenswertes und imposante Einblicke

 

Holz­hau­sen-Ex­t­ern­steine (ks). Un­ter dem Ti­tel »Farbe und For­m« eröff­nete am ver­gan­ge­nen Sams­tag Bür­ger­meis­ter Eber­hard Block im »Haus des Kur­gas­tes« eine Aus­stel­lung, die nicht nur auf­ge­schlos­sene Künst­ler prä­sen­tier­te, son­dern auch Hörens­wer­tes und im­po­sante Ein­bli­cke lie­fer­te.

Zu se­hen sind von Gi­sela und Fried­helm Ur­hahn ab­wechs­lungs­rei­che Pin­sel­stri­che in Acryl oder Aqua­rell.

Reiz­volle Mus­ter und helle Li­ni­en­struk­tu­ren in Acryl setzt Gi­sela Ur­hahn wir­kungs­voll um. Ab­strakte Kunst ist für viele Ma­ler ein »har­ter Bro­cken«. Das Ge­heim­nis vie­ler Künst­ler liegt dar­in, bei der Kom­po­si­tion Re­geln zu miss­ach­ten und krea­tive Re­duk­tion auf das We­sent­li­che zu set­zen. Die Künst­le­rin Gi­sela Ur­hahn macht es den Be­trach­tern nicht leicht, Krea­ti­vität zu er­fas­sen und den In­halt um­zu­set­zen. Auch wenn die Wahr­neh­mung des Be­trach­ters auf die Probe ge­stellt wird, in­dem die Künst­le­rin die ge­wohnte Sicht­weise er­schwert oder gra­dezu un­mög­lich macht und neue Bild­vor­stel­lun­gen vom Be­trach­ter er­war­tet. Kunst im all­ge­mei­nen – gibt es gar nicht. Kunst ist für Gi­sela Ur­hahn im­mer kon­kret, Werk, Ar­beit. Wer sich auf ein Werk ein­lässt, nimmt teil am schöp­fe­ri­schen Pro­zess. Ob­wohl die Künst­le­rin in­zwi­schen je­des De­tail der Sze­ne­rie aufs ge­naueste kennt, ge­winnt sie ihr im­mer neue Aspekte ab. Den Ein­druck von Leich­tig­keit und Spon­ta­nität ver­sprüht mit sei­nen Wer­ken Fried­helm Ur­hahn. Mit ei­nem wohl ü­ber­leg­ten Ar­ran­ge­ment sei­ner Aqua­relle ge­lingt es dem Künst­ler, den Be­trach­ter förm­lich in sein Bild hin­ein­zu­zie­hen, ihm das Ge­fühl zu ge­ben, fast ein Teil der Sze­ne­rie zu sein. Fried­helm Ur­hahn prä­sen­tiert mit sei­nen land­schaft­li­chen Aqua­rel­len hand­werk­li­che Ü­ber­le­gun­gen. Fach­leute prei­sen das ma­le­ri­sche Ele­ment von Ur­hahn mit den Wor­ten: »Ein Künst­ler, der mit dem Pin­sel fo­to­gra­fier­t«.

Mit außer­ge­wöhn­li­chen Skulp­tu­ren ü­ber­rascht An­dreas Schier­kolk die Aus­stel­lungs­be­su­cher mit Holz-Tech­ni­ken. Sein Ex­pe­ri­men­tier­feld er­hält reich­lich Nah­rung aus ei­ge­ner künst­le­ri­scher Phan­ta­sie. So prä­sen­tierte der Holz­bild­hauer un­ter an­de­ren ne­ben Mas­ken und Fi­gu­ren traum­hafte »­Schub­la­den- und Por­trät-Pfähle« in Zim­mer­höhe.

vom 19.12.2007 | Ausgabe-Nr. 51A

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