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Theater AG des RBG führte zwei Stücke auf

Der Weihnachtsmann hat Stress

Bad Sal­zu­flen (go). Ein völ­lig ver­zwei­fel­ter, klei­ner Weih­nachts­mann ist da­bei, Wunsch Num­mer 7.479 zu be­ar­bei­ten und ist schon fix und fer­tig, denn er be­kommt keine Ord­nung in seine Ar­beit. Vor und un­ter sei­nem Tisch liegt al­ler­lei durch­ein­an­der her­um.

Die Thea­ter-AG der Un­ter­stufe des Ru­dolph-Bran­des-Gym­na­si­ums (RBG) führte am Mon­tag­abend zwei Weih­nachtsstü­cke in der Aula auf. Das erste hieß »Weih­nachts­mann sucht Weih­nachts­frau«. Mar­vin Beck­mann aus der fünf­ten Klasse spielte hierin als Weih­nachts­mann die Hauptrol­le.

Der ü­ber­las­tete Weih­nachts­mann be­schließt, sich eine Frau zu su­chen. Also tippt er in sein Handy ein, dass er aus dem Mär­chen­wald eine Frau zum Hei­ra­ten sucht. Das In­se­rat bleibt nicht lange un­be­ant­wor­tet. Als erste Kan­di­da­tin fällt recht stür­misch Frieda Holle ins Heim des Weih­nachts­man­nes ein. Aber sie er­obert sein Herz nicht und wird schon bald vor die Tür ge­setzt. Auch die zweite Be­wer­be­rin, Rot­käpp­chens Großmut­ter, ist nicht die rich­ti­ge. Sie ist nun wirk­lich zu be­tagt für den jun­gen Mann. Nach dem An­ruf von Kan­di­da­tin Num­mer drei schöpft der Weih­nachts­mann Hoff­nung. »­Was für eine zärt­li­che und liebe Stimme sie hat« schwärmt er. Sie ent­puppt sich dann als die Prin­zes­sin auf der Erb­se, die zwar hüb­sch, aber dem Weih­nachts­mann viel zu an­spruchs­voll ist. Sie ist ihm auch et­was vor­schnell, als sie so­gleich ein großes Bett mit gol­de­nem Bal­da­chin und 20 Ma­trat­zen for­dert. »A­ber wir sind doch noch gar nicht ver­hei­ra­tet« ent­fährt es ent­setzt dem jun­gen Mann. Auch die Prin­zes­sin jagt er schließ­lich fort. Er be­gräbt erst ein­mal sei­nen Hei­rats­wunsch und fin­det eine an­dere Lö­sung: Er holt sich Hel­fer aus dem Pu­bli­kum, die seine Ge­schenke sor­tie­ren.

Die Dar­stel­ler er­hiel­ten viel Ap­plaus für ihre er­hei­ternde Auf­führung. Dann ga­ben sie die Bühne frei für das nächste Stück »Alle Jahre wie­der­«. Hier hat der Weih­nachts­mann be­reits eine Fa­mi­lie ein­sch­ließ­lich ei­ner Ehe­frau. Aber er steht trotz­dem vor ei­nem Pro­blem. Die Frau­en, die die Auf­gabe ha­ben, die Weih­nachts­ge­schenke ein­zu­pa­cken, tre­ten kurz vor dem Fest in einen Streik.

Thea­ter AG-Lei­ter Helge Ka­ter ist stolz auf seine elf Schau­pie­ler. »Viele sind sehr ta­len­tier­t« sagt er. Er fin­det es auch toll, dass sie trotz der vie­len Klas­sen­ar­bei­ten be­reit wa­ren, so viel Text zu ler­nen und nach­mit­tags zu pro­ben.

vom 19.12.2007 | Ausgabe-Nr. 51A

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