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Schwerer Unfall auf der B 66

Drei Verletzte und Totalschaden

Dören­trup (s­f). Die Se­rie der Ver­kehrs­un­fälle an der B 66 reißt nicht ab. Am Mon­tagnach­mit­tag er­eig­nete sich ein wei­te­rer schwe­rer Un­fall zwi­schen Dören­trup und Hum­feld. Die Bi­lanz: Drei Ver­letz­te, ei­ner da­von schwer und ein To­tal­scha­den.

Aus bis­lang un­ge­klär­ter Ur­sa­che ohne Be­tei­li­gung ei­nes an­de­ren Fahr­zeugs kam ge­gen 16 Uhr ein aus Lemgo Rich­tung Barn­trup fah­ren­der 41 Jahre al­ter Ex­ter­ta­ler mit sei­nem Klein­wa­gen von der Fahr­bahn ab. Der Wa­gen ü­ber­schlug sich und lan­dete rund 15 Me­ter von der Straße ent­fernt auf ei­nem Acker. Ü­ber­höhte Ge­schwin­dig­keit soll nach Zeu­gen­aus­sa­gen nicht der Grund für den Un­fall ge­we­sen sein.

­Mit im Auto be­fan­den sich eine 49 Jahre alte Bei­fah­re­rin, die dank ih­rer Po­si­tion auf dem Rück­sitz des Wa­gens nur leicht ver­letzt wur­de. Der 87jäh­rige Bei­fah­rer auf dem Vor­der­sitz wurde je­doch zwi­schen Lenk­rad und Au­to­dach ein­ge­klemmt und konnte erst nach ei­ner Stunde schwer ver­letzt ge­bor­gen wer­den.

»Wir ha­ben das Fahr­zeug auf­ge­schnit­ten, wo­bei wir sehr be­hut­sam vor­ge­hen muss­ten, weil die Ge­fahr be­stand, dass der Wa­gen gänz­lich zu­sam­men bricht und den Bei­fah­rer noch mehr ver­letz­t«, er­klärte Ralf Kers­ting von der Feu­er­wehr Dören­trup. Sie hatte mit zwei Fahr­zeu­gen den Ein­satz der drei Ret­tungs­wa­gen und des Not­arz­tes un­ter­stützt.

Die Ver­letz­ten wur­den in ein nahe ge­le­ge­nes Kli­ni­kum ge­bracht. Die B 66 war rund zwei Stun­den in bei­den Rich­tun­gen ge­sperrt. Als Ein­zi­ger un­ver­letzt blieb ein im Un­fall­fahr­zeug mit­ge­führ­ter Zwerg­pu­del.

vom 12.12.2007 | Ausgabe-Nr. 50A

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