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Gewusst wo - Geoinformationen liefern wichtige Informationen

Digitale Karten auf dem Vormarsch

Kreis Lip­pe. Während früher Pa­pier­kar­ten noch eine wich­tige Rolle ge­spielt ha­ben, so sind es heute di­gi­tale Kar­ten und In­for­ma­tio­nen, die ü­ber Com­pu­ter und Por­tale zur Ver­fü­gung ge­stellt wer­den. Seit lan­gem gehören Geo­in­for­ma­tio­nen da­her auch zum Dienst­leis­tungs­an­ge­bot der Kreis­ver­wal­tung Lip­pe.

Ob Grund­stücks­nut­zung, Ge­bäu­de­ar­ten, Ver­sie­ge­lungs­grade oder Ei­gen­tums­ver­hält­nisse und Haus­num­mern. Ein Blick in die di­gi­tale Kar­ten­welt lie­fert nicht nur bunte Bil­der, son­dern wich­tige In­for­ma­tio­nen. »­Die Geo­in­for­ma­tio­nen ste­hen seit ei­ni­gen Jah­ren rund 450 Nut­zern zur Ver­fü­gung«, sagt Ste­fan Ostrau, Fach­be­reichs­lei­ter Ver­mes­sung und Ka­tas­ter des Krei­ses Lip­pe. Dazu zählt un­ter an­de­rem der Bür­ger­ser­vice der Kreis­ver­wal­tung so­wie wei­tere Mit­ar­bei­ter ver­schie­de­ner öf­fent­li­cher Stel­len, die die Geo­da­ten zu Aus­kunfts­zwe­cken benöti­gen oder für wei­tere Dienst­leis­tun­gen ver­wen­den. »­Geo­in­for­ma­tio­nen sind als we­sent­li­cher Be­stand­teil von öf­fent­li­chen Ser­vice­leis­tun­gen nicht mehr weg­zu­den­ken«, weiß Ste­fan Ostrau. »Al­leine im letz­ten Jahr wurde 2.5 Mil­lio­nen mal auf die Com­pute­r­in­for­ma­tio­nen zu­ge­grif­fen, Ten­denz stei­gen­d.« Das Ser­vice­an­ge­bot soll in den nächs­ten Jah­ren da­her er­heb­lich er­wei­tert wer­den.

­Tech­nisch wer­den Kar­ten­da­ten zu ver­schie­de­nen The­men zu­sam­men­ge­führt und lau­fend ak­tua­li­siert. Ü­ber far­bige Luft­bil­der, Straßen­na­men und Haus­num­mern ge­lingt die schnelle Ori­en­tie­rung in der Kar­te. Die Geo­in­for­ma­tio­nen sind durch Ver­mes­sun­gen oft­mals zen­ti­me­ter­ge­nau er­fasst und wer­den auf Grund­lage des Lie­gen­schafts­ka­tas­ters wei­ter­ver­ar­bei­tet. Der Kreis Lippe hat dazu im Sep­tem­ber 2008 als bun­des­weit erste Ka­tas­ter­behörde ein hoch­mo­der­nes Ka­tas­te­r­in­for­ma­ti­ons­sys­tem (AL­KIS) ein­ge­führt. Die Geo­in­for­ma­tio­nen kön­nen di­rekt am Bild­schirm ein­ge­se­hen wer­den und sind stän­dig ver­füg­bar.

»In der letz­ten Zeit wer­den Geo­in­for­ma­tio­nen auch ver­stärkt mit sta­tis­ti­schen Da­ten kom­bi­nier­t«, so Ste­fan Ostrau. »Auf diese Weise las­sen sich wich­tige ob­jek­tive In­for­ma­tio­nen ab­lei­ten, die für Ent­schei­dungs­pro­zesse wie Schul­be­darfs­pla­nun­gen und wei­tere Maß­nah­men aus den Be­rei­chen Ju­gend und So­zia­les von er­heb­li­cher Be­deu­tung sin­d.« Da die Da­ten oft­mals in Ver­bin­dung mit per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten ste­hen, müs­sen da­bei al­ler­dings da­ten­schutz­recht­li­chen Be­stim­mun­gen be­ach­tet wer­den.

Wei­tere In­for­ma­tio­nen er­hal­ten Sie bei Ste­fan Ostrau un­ter Te­le­fon 05231/62-702.

vom 01.08.2009 | Ausgabe-Nr. 31B

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