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Lippe pro Arbeit engagiert sich für Ausbildung junger Menschen

Jugendliche bekommen andere Sichtweise

 

Kreis Lip­pe. Sie ste­hen erst am An­fang ih­rer be­ruf­li­chen Lauf­bahn und be­schäf­ti­gen sich nun mit Men­schen, de­ren Le­bens­wege Brüche auf­wei­sen und die viele Schwie­rig­kei­ten zu be­wäl­ti­gen ha­ben. Bei »Lippe pro Ar­beit« ler­nen die Aus­zu­bil­den­den die ver­schie­de­nen Ar­beits­be­rei­che bei der Ver­mitt­lung und Be­treu­ung von Ar­beits­lo­sen­geld-II-Be­zie­hern ken­nen.

»Ich freue mich im­mer be­son­ders, wenn junge Men­schen bei uns eine an­dere Sicht­weise auf das Le­ben be­kom­men«, sagt An­drea Ber­ger, Ge­schäfts­füh­re­rin der Lippe pro Ar­beit. »Hier ler­nen die Aus­zu­bil­den­den nicht nur viel für ih­ren zukünf­ti­gen Be­ruf, son­dern auch für ihr Le­ben.« Auf­grund ih­rer ge­setz­li­chen Kon­struk­tion, darf »Lippe pro Ar­beit« keine ei­ge­nen Aus­zu­bil­den­den ein­stel­len. Aber Aus­zu­bil­dende an­de­rer Trä­ger - zum Bei­spiel des Krei­ses oder der Agen­tur für Ar­beit- kön­nen hier eine ih­rer prak­ti­schen Aus­bil­dungs­pha­sen ab­sol­vie­ren. Bis zu sechs Mo­na­ten wer­den sie bei »Lippe pro Ar­beit« ein­ge­setz­t.

­Die Halb-Wa­li­se­rin Siân Pearce (21) war be­son­ders von der Kun­den­freud­lich­keit be­ein­druckt. »­Die Sach­be­ar­bei­ter neh­men sich viel Zeit für die ein­zel­nen Kun­den und er­klären al­les ganz ge­nau.« Ne­ben den jun­gen Aus­zu­bil­den­den ab­sol­vie­ren auch Schü­ler des Be­rufs­för­de­rungs­wer­kes Bad Pyr­mont län­ger­fris­tige Prak­tika bei der Lippe pro Ar­beit. Hans-Jo­sef See­ger (46) und Sevki Er­mann Fi­liz (38) muss­ten beide ihre ge­lern­ten Be­rufe auf­grund von Er­kran­kun­gen auf­ge­ben. Für die bei­den Ver­wal­tungs­wirte in Aus­bil­dung er­höht das Prak­ti­kum die Chan­cen, später einen Ar­beits­platz zu fin­den.

vom 05.12.2007 | Ausgabe-Nr. 49A

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