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» Bad Salzuflen

Verdächtige sollen knapp 50 Einbrüche verübt haben

Mutmaßliche Täter verhaftet

Bad Sal­zu­flen. Eine Er­mitt­lungs­kom­mis­sion der Lip­pi­schen Kripo hat in der ver­gan­ge­nen Wo­che ein Trio fest­ge­nom­men, das drin­gend ver­däch­tig ist, knapp 50 Ein­brüche in Wohn­häu­ser im Be­reich Bad Sal­zu­flen be­gan­gen zu ha­ben. Ein vier­ter Täter konnte sich ver­mut­lich ins Aus­land ab­set­zen.

Ab Ende De­zem­ber des ver­gan­ge­nen Jah­res ver­zeich­nete die Po­li­zei einen star­ken An­stieg von Ein­brüchen in Wohn­häu­ser, und zwar haupt­säch­lich in den Wohn­ge­bie­ten Knet­ter­hei­de, Obern­berg und El­ken­b­re­de. Nach sechs­wöchi­ger akri­bi­scher und sehr auf­wen­di­ger Er­mitt­lungs­ar­beit, ein­her­ge­hend mit ei­ner Viel­zahl von ge­leis­te­ten Ü­ber­stun­den, ge­lang es der Kom­mis­sion jetzt, drei drin­gend Tat­ver­däch­tige fest­zu­neh­men. Bei den an­sch­ließen­den Durch­su­chun­gen fan­den die Er­mitt­ler einen größe­ren vier­stel­li­gen Geld­be­trag und ei­nige wert­volle Schmuckstücke. Es han­delt sich da­bei al­ler Wahr­schein­lich­keit nach um Beute aus den Ein­brüchen, da alle Tat­ver­däch­ti­gen er­werbs­los sind und auch keine an­de­ren Ein­kom­men oder Leis­tun­gen be­zie­hen.

Das fest­ge­nom­mene Trio be­steht aus ei­ner 24-jäh­ri­gen Bad Sal­zu­fle­rin so­wie ei­nem 27- und 30-Jäh­ri­gen Al­ba­ner. Ein vier­ter Tat­ver­däch­ti­ger, ein 31-jäh­ri­ger Al­ba­ner, konnte sich ins Aus­land ab­set­zen. Alle vier sind be­reits ein­schlä­gig we­gen Ein­bruchs­de­likte in Er­schei­nung ge­tre­ten. Die Män­ner hiel­ten sich als Asyl­be­wer­ber aus dem Ko­sovo il­le­gal in Deutsch­land auf und wa­ren auch im Be­sitz ge­fälsch­ter Pa­pie­re. In ih­ren Ver­neh­mun­gen be­strit­ten sie die ih­nen zur Last ge­leg­ten Ta­ten oder schwie­gen zu den Vor­wür­fen. Die Be­weis­last ge­gen sie ist je­doch auf­grund der Spu­ren­aus­wer­tun­gen und den bis­he­ri­gen Er­mitt­lungs­er­geb­nis­sen er­drü­cken­d.

­Bei den ins­ge­samt knapp 50 Haus­ein­brüchen ist Bar­geld und Schmuck im Wert von min­des­tens 300.000 Euro er­beu­tet wor­den. Die Er­mitt­lun­gen dau­ern noch an.

vom 22.04.2009 | Ausgabe-Nr. 17A

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