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CDU Stadtverband bestätigt Vorstand

Pflichtaufgaben zuerst

 

Det­mold. Der ge­schäfts­führende Vor­stand des CDU-Stadt­ver­ban­des wurde bei der tur­nus­mäßi­gen Vor­stands­neu­wahl vom Stadt­par­tei­tag er­neut mit brei­ter Mehr­heit im Amt bestätigt. Der ge­schäfts­führende Vor­stand ist in der Zu­sam­men­set­zung Ste­phan Gri­gat (Stadt­ver­bands­vor­sit­zen­der), Fried­rich-Wil­helm Sund­hoff (stell­ver­tre­ten­der Stadt­ver­bands­vor­sit­zen­der ), El­friede Paelke (Schatz­meis­te­rin) und Det­lef Lang­hans (Schrift­füh­rer) seit 1999 im Amt. Die er­neute Wie­der­wahl sei ein Be­leg für die er­folg­rei­che Ar­beit die­ses Vor­stan­des, heißt es in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung.

Auch die Bei­sit­zer wur­den ü­ber­wie­gend im Amt bestätigt: Do­ro­thee Her­manns-Siek­mann, Hel­mut-Vol­ker Schüte, In­grid Stöl­ting, Matt­hias Teu­tri­ne, Jörg The­la­ner. An­stelle von Andy Men­sen­kamp wurde Ni­cole Schu­ma­cher in den Vor­stand ge­wähl­t.

­Stadt­ver­bands­vor­sit­zen­der Ste­phan Gri­gat rückte in sei­nem Be­richt die Haus­halts­po­li­tik und die Ein­kaufs­ga­le­rie Lust­gar­ten in den Mit­tel­punkt. Er drückte die Er­war­tung aus, dass das Pro­jekt Ein­kaufs­ga­le­rie Lust­gar­ten nach den stür­mi­schen po­li­ti­schen Be­schluss­fas­sun­gen und ei­ner gründ­li­chen Pro­jek­tie­rungs­phase im nächs­ten Jahr in An­griff ge­nom­men wird. Gri­gat for­der­te, dass die städ­ti­schen Aus­ga­ben sich an den Ein­nah­men ori­en­tie­ren und Pflicht­auf­ga­ben Vor­rang vor frei­wil­li­gen Aus­ga­ben ha­ben müss­ten. Scharf kri­ti­sierte der Vor­sit­zende der CDU-Rats­frak­tion, dass die »Am­pel-Ko­ali­tion«, die im Rat die Mehr­heit stellt, zwar Geld für eine Fisch­treppe an der Al­ten Mühle aus­ge­ben wol­le, nicht aber für eine Drei­feld­turn­hal­le, de­ren Be­darf durch den 2007 be­schlos­se­nen rechts­kräf­ti­gen Schul­ent­wick­lungs­plan fest­ge­stellt sei.

­Der Land­tags­ab­ge­ord­nete Man­fred Luckey stellte die Bi­lanz der CDU-ge­führ­ten NRW-Lan­des­re­gie­rung zur Halb­zeit der Le­gis­la­tur­pe­ri­ode vor. Der nächste Lan­des­haus­halt soll erst­mals seit Jahr­zehn­ten ohne Neu­ver­schul­dung aus­kom­men. Der Ab­ge­ord­nete stellte die Struk­tur­po­li­tik der Lan­des­re­gie­rung her­aus und ver­wies auf den in der letz­ten Wo­che ein­ge­weih­ten Cam­pus Emi­lie. Er un­ter­strich, dass von Det­mold auch in Zu­kunft Re­gie­rungs­han­deln aus­ge­hen wer­de, un­ab­hän­gig von der Struk­tur, die die Lan­des­ver­wal­tung nach 2012 ein­neh­men wer­de. Der Lan­des­be­trieb Straßen werde mit ei­ner Außen­stelle mit 35 bis 40 Dienst­pos­ten in Det­mold blei­ben.

vom 24.11.2007 | Ausgabe-Nr. 47B

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