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Die Mitglieder des TuS Bexterhagen können weiterhin im Nachbarort Wülfer trainieren

»Die Sporthalle steht nicht zur Disposition«

Leo­polds­höhe-Bex­ter­ha­gen (k­d). Bleibt die Turn­halle Wül­fer dem Sport er­hal­ten? Diese Frage be­wegte die Mit­glie­der des TuS Bex­ter­ha­gen während der gut be­such­ten Jah­res­ver­samm­lung im Ver­eins­heim.

Bür­ger­meis­ter Ger­hard Schem­mel konnte Ent­war­nung ge­ben: »­Die Wün­sche des TuS wer­den na­hezu eins zu eins um­ge­setz­t«, ver­si­cherte er.

Der Turn- und Sport­ver­ein Bex­ter­ha­gen ist ein ty­pi­scher »­Grenz­gän­ger«: Mehr als die Hälfte der rund 700 Mit­glie­der woh­nen in Bad Sal­zu­flen, wo sich auch ei­nige Sport­stät­ten be­fin­den. Nun wird die Schule im be­nach­bar­ten Wül­fer nicht mehr benötigt. Was aber ge­schieht mit der an­ge­schlos­se­nen Sport­hal­le, die von den Tisch­ten­nis­s­pie­lern des TuS täg­lich für Trai­ning und Wett­kämpfe ge­nutzt wird? Nach­dem er ein Ge­spräch mit sei­nem Bad Sal­zu­fler Amts­kol­le­gen ge­führt, konnte Bür­ger­meis­ter Schem­mel den Sport­lern beich­ten: »­Die Sport­halle steht nicht zur Dis­po­si­tion.«

Das Ge­bäude könne wie bis­her von den Mit­glie­dern des TuS ge­nutzt wer­den. Dafür liege so­gar eine schrift­li­che Bestäti­gung vor, er­klärte Schem­mel. Die Ver­hand­lun­gen mit der Stadt Bad Sal­zu­flen seien an­ge­nehm und er­folg­reich ge­we­sen. Auch im Hin­blick auf den Sport­platz Bex­ter Wald wür­den die Wün­sche des TuS weit­ge­hend er­füllt, sagte Schem­mel. Wenn die Drai­nage ver­legt sei, könne der Platz ohne wei­te­res er­hal­ten wer­den. »Das ist ge­ra­dezu ein Bei­spiel für eine lö­sungs­ori­en­tierte und kon­struk­tive Zu­sam­men­ar­beit ü­ber Ge­mein­de­gren­zen hin­weg«, lobte Schem­mel.

­Der Bür­ger­meis­ter er­in­nerte noch ein­mal an das im vo­ri­gen Jahr er­stellte Sport­stät­ten­kon­zept. Bei der von un­ab­hän­gi­ger Seite er­stell­ten Ana­lyse war er­mit­telt wor­den, dass die An­zahl und die Qua­lität al­ler Hal­len und Plätze in Leo­polds­höhe aus­rei­chen. »Hier und da be­steht al­ler­dings Nach­bes­se­rungs­be­dar­f«, sagte Schem­mel. An­dreas Brink­mann, stell­ver­tre­ten­der TuS-Vor­sit­zen­der und zu­gleich Vor­sit­zen­der des Ge­mein­de­sport­ver­ban­des, ver­wies dar­auf, dass die Men­schen im­mer äl­ter wer­den und län­ger sport­lich ak­tiv blei­ben. Dies müsse bei der lang­fris­ti­gen Pla­nung berück­sich­tigt wer­den.

­Die Mit­glie­der des TuS blei­ben ih­rem Ver­ein lange treu, wie sich bei den Eh­run­gen bestätig­te. Der Vor­sit­zende Ger­hard Gu­ckel ü­ber­reichte An­to­nia Fren­zel, An­nette Boll­hor­st, Rita Gre­fe, Rein­hard Win­ter und Rein­hard Fuhr­mann die Sil­berne Eh­ren­na­del für 25-jäh­rige Mit­glied­schaft. Mit der Gol­de­nen Eh­ren­na­del für 40-jäh­rige Zu­gehö­rig­keit wur­den Ger­trud Stock, Jo­chen Pö­schel, Wil­helm Stein­ha­ge, Hart­mut Strunk und Lo­thar Al­brink aus­ge­zeich­net. Vor 50 Jah­ren tra­ten El­friede Meier und Wer­ner Schnelle dem TuS bei, seit 60 Jah­ren ist Al­brecht Schalk schon Mit­glie­d.

­Be­son­ders ge­wür­digt wur­den die Ver­dienste von Amina Su­lei­man. Die elf­jäh­rige Leicht­ath­le­tin konnte 2008 drei Mal den Ti­tel lip­pi­sche Meis­te­rin und ein­mal Vi­ze­meis­te­rin si­chern. Zu­gleich wurde sie in das Per­spek­tiv­ka­der für die Olym­piade 2016 be­ru­fen. Ne­ben ih­rem in­ten­si­ven Trai­ning im Ver­ein nimmt sie ein­mal in der Wo­che am Ka­der­trai­ning in Pa­der­born teil.

vom 07.02.2009 | Ausgabe-Nr. 6B

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