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»Ivushka« im Kurtheater Bad Meinberg / Lippe aktuell verlost Eintrittskarten

Ein Streifzug durch das Zarenreich

Horn-Bad Mein­berg. Die »Rus­si­sche Weih­nachts­re­vue« ist nicht nur ein ein­zig­ar­ti­ges Tanz- und Klan­ger­leb­nis, son­dern gibt auch einen tie­fen Ein­blick in die tra­di­tio­nelle rus­si­sche Le­bens­kunst. Das sin­gen­de, tan­zende und mu­si­zie­rende En­sem­ble »I­vus­h­ka« gas­tiert am Mitt­wo­ch, 17. De­zem­ber, um 19.30 Uhr im Kur­thea­ter Bad Mein­ber­g.

Ein­tritts­kar­ten gibt es im Vor­ver­kauf bei Lippe ak­tu­ell un­ter Tel. 01805/007882 (Ticket-Hot­li­ne, 14 ct./­Min.). Darü­ber hin­aus ver­lost Lippe ak­tu­ell 3 x zwei Ein­tritts­kar­ten un­ter den Ein­sen­dern ei­ner Post­karte mit dem Stich­wort »I­vus­h­ka« bis Mon­tag, 15. De­zem­ber (Da­tum des Post­stem­pels). Die Ge­win­ner wer­den te­le­fo­nisch be­nach­rich­tigt, des­halb bitte Tel.-Nr. mit an­ge­ben. Die opu­lent aus­ge­stat­tete Show, vor ei­ner ver­träum­ten Win­ter­land­schaft, lässt den Zau­ber der Za­ren­zeit wie­der auf­er­ste­hen. Ü­ber 40 Mit­wir­kende sor­gen dafür, le­ben­dige Bil­der zu er­schaf­fen und diese mit ra­san­ter Mu­sik zu un­ter­ma­len. Mu­si­ka­li­sche, tän­ze­ri­sche und ar­tis­ti­sche Ein­la­gen wech­seln sich da­bei in schnel­ler Folge ab. Schein­bar un­er­schöpflich ist die Viel­falt der ü­ber­lie­fer­ten Lie­der, Tänze und Ge­schich­ten.

­Spek­ta­kulär und akro­ba­tisch mit Peit­schen­knal­len und Sprün­gen, wie rück­wärts in den ein­ar­mi­gen Hand­stand, prä­sen­tie­ren sich die Tän­zer in Per­fek­tion zum De­tail. Kunst­voll, ra­sant und rhyth­misch sind die stepp­tanz­ar­ti­gen Sze­nen, mit de­nen die Ak­teure einen Streif­zug durch das Reich von Zar Pe­ter dem Großen (1672 – 1725) dar­bie­ten. Die gra­ziö­sen Tän­ze­rin­nen ste­hen ih­ren männ­li­chen Kol­le­gen in nichts nach. Die mit An­mut voll­führ­ten Pi­rou­et­ten sind für sich schon eine Au­gen­wei­de.

Vier­zig Jahre ab­so­lute Per­fek­tion und Rei­sen in ü­ber 20 Län­der ver­hal­fen Russ­lands char­mante Bot­schaf­ter »I­vus­h­ka« zu in­ter­na­tio­na­lem Ruhm. Aus Freude am Mu­si­zie­ren, Sin­gen und Tan­zen, ver­bun­den mit Tra­di­ti­ons­be­wusst­sein, fan­den sich da­mals zahl­rei­che Ab­sol­ven­ten und Do­zen­ten der Tam­bower Mu­sik­hoch­schule zu­sam­men und grün­de­ten das En­sem­ble »I­vus­h­ka« (»Das Wei­den­bäum­chen«).

Die Stadt und die Re­gion Tam­bow hat eine große künst­le­ri­sche Ge­schich­te, die bis in die heu­tige Zeit reicht. Auch der welt­be­kannte Kom­po­nist Ser­gej Rach­ma­ni­now hatte in der Stadt seine Som­mer­re­si­denz und war dort schöp­fe­risch tätig.

vom 13.12.2008 | Ausgabe-Nr. 50B

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