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Residenzfest mit verkaufsoffenem Sonntag

Kleinkunst rund um Lippes unterhaltsamste Baustelle

Det­mold (ab). »Wir ha­ben wie­der ein at­trak­ti­ves Pro­gramm zu­sam­men­ge­stellt, um das dies­jäh­rige Re­si­denz­fest am 4. und 5. Ok­to­ber trotz oder ge­rade we­gen der Bau­stelle Markt­platz zu ei­nem vol­len Er­folg wer­den zu las­sen«, sagt Heinz Ho­ley, der Vor­sit­zende der Wer­be­ge­mein­schaft Det­mold an­läss­lich der Vor­stel­lung des dies­jäh­ri­gen Pro­gramms der Tra­di­ti­ons­ver­an­stal­tung der Det­mol­der Kauf­mann­schaft.

Das Re­si­denz­fest star­tet am heu­ti­gen Sams­tag wie­der mit dem be­kann­ten und be­lieb­ten Floh­markt der Wer­be­ge­mein­schaft Det­mold an Amei­de, Bruch­berg und Al­lee. Am Nach­mit­tag ist dann »­Der Mann mit dem flie­gen­den Au­ge« alias Jens Heu­win­kel in der Stadt un­ter­wegs und taucht ü­ber­all da auf, wo die Men­schen hin­schauen sol­len. Ein »Eye-Cat­cher« im wahrs­ten Sinne des Wor­tes, denn das Pu­bli­kum darf ein Auge auf ihn wer­fen und er fängt es! Mit klei­nen Ani­ma­tio­nen un­ter­hält der »­Mann mit dem flie­gen­den Au­ge« das Pu­bli­kum gleich­sam im Vor­bei­ge­hen.

Pup­pen­spie­ler Uwe Na­tus lässt Sams­tag und Sonn­tag »­Kas­per«, den »Zau­be­rer«, den »Räu­ber Hot­zen­plotz«, »­Sepp­l« und »­die Großmut­ter« le­ben­dig wer­den. Die Kin­der spie­len da­bei mit, ma­chen Vor­schläge und hel­fen den Fi­gu­ren beim Lö­sen klei­ner Auf­ga­ben.

Qua­lität. Na­tus un­ter­hält an bei­den Ta­gen mit sei­ner Pup­pen­bühne die klei­nen Be­su­cher.

Am ver­kaufsof­fe­nen Sonn­tag dür­fen sich die Be­su­cher auf mu­si­ka­li­sche Un­ter­hal­tung ganz ver­schie­de­ner Art freu­en. Ein En­sem­ble der »OWL-Big­ban­d« un­ter der Lei­tung von Willi Budde sorgt für »­bes­wing­te« Ein­kaufs­er­leb­nis­se. Nord­deutsch, bunt und lus­tig kommt die Brü­der »Tim­sen und Lui« da­her. »Og för de, de keen platt­düütsch könnt«, ist das Pro­gramm der bei­den Mu­si­ker ein Ga­rant für gran­diose Stim­mung bei Jung und Alt. Sie un­ter­hal­ten ihr Pu­bli­kum mit hand­ge­mach­ter Mu­sik von Schla­gern bis Rock, »das geht rich­tig ab«, ver­spricht Heinz Ho­ley.

A­ber auch der »Kleinst­sen­sa­ti­ons­dar­stel­ler Wa­tu­schek« (da­hin­ter steckt er­neut Jens Heu­win­kel) wird die In­nen­stadt un­si­cher ma­chen. Un­ter an­de­rem ist Herr Wa­tu­schek Welt­re­kord­hal­ter im »Schnel­ler fah­ren, als das Pu­bli­kum zählen kann«, was er auch gern un­ter Be­weis stellt. Er fährt ein Fahr­rad, das in einen Schuh­kar­ton passt und trägt eine Ra­ke­ten­kap­pe, in die sein Fahr­rad pas­sen könn­te. Je­den­falls steht Herr Wa­tu­schek kurz vor dem Durch­bruch – ob Blin­darm oder Schall­mauer muss noch ge­klärt wer­den.

Beim dies­jäh­ri­gen Ge­winn­spiel gilt es, sich ins­ge­samt acht ver­schie­dene Stem­pel in den 23 teil­neh­men­den Ge­schäf­ten ab­zu­ho­len. Teil­nah­me­kar­ten lie­gen in al­len Lä­den mit dem »Er­leb­nis-Bau­stelle-Mark­platz«-Logo aus. An ver­schie­de­nen Stand­orten prä­sen­tie­ren Det­mol­der Au­tohäu­ser an bei­den Ta­gen ihre ak­tu­el­len Mo­del­le. »Wenn es klappt, wird auch der neue Golf 6 zu be­sich­ti­gen sein«, freut sich Ho­ley. In der Bruch­straße wird die Det­mol­der Schüt­zen­ge­sell­schaft ihre com­pu­ter­ge­stützte Scatt-Schieß­an­lage auf­bau­en. Wer mag, kann hier seine per­sön­li­che Treff­si­cher­heit tes­ten. Die bes­ten Er­geb­nisse wer­den mit Ein­kaufs­gut­schei­nen der Wer­be­ge­mein­schaft be­lohnt. Da­mit auch die klei­nen Be­su­cher nicht zu kurz kom­men, steht bei Her­tie ein Kin­der­ka­rus­sell, das zu fröh­li­chen Fahr­ten ein­lädt. Im­biss­stände für den klei­nen Hun­ger und Süß­wa­renstände für kleine und große Schlecker­mäu­ler run­den das An­ge­bot ab. Da der ver­kaufsof­fene Sonn­tag be­reits um 13 Uhr be­ginnt, kann die hei­mi­sche Küche kalt blei­ben und statt­des­sen in ei­nem der Re­stau­rants der In­nen­stadt zu Mit­tag ge­ges­sen wer­den.

Ei­nen be­son­de­ren Dank rich­tete Heinz Ho­ley an die Bau­firma Ei­ken­busch, die ihre großen Bau­con­tai­ner ex­tra zum Re­si­denz­fest vom Markt­platz ent­fernt ha­ben. Die­ses Ent­ge­gen­kom­men, so Ho­ley, sei keine Selbst­ver­ständ­lich­keit. Ein wei­te­rer Dank gehe an die Firma »­Staat­lich Bad Mein­ber­ger«, die wie­der kos­ten­lose Ge­tränke an­bie­tet. Wei­tere In­fos un­ter ww­w.wer­be­ge­mein­schaft-det­mol­d.­de.

vom 04.10.2008 | Ausgabe-Nr. 40B

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