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Ausschuss beschließt Verfügung

Verbrennen von Gartenabfall mit Einschränkungen erlaubt

Kal­le­tal (cr). Die Kal­le­ta­ler kön­nen ihre Pflan­zen­ab­fälle wie ge­wohnt ver­bren­nen. Während es noch vor ei­nem hal­ben Jahr Dis­kus­sio­nen um einen Brenn­tag ge­ge­ben hat, wa­ren sich die Mit­glie­der des Aus­schus­ses für So­zia­les und öf­fent­li­che Ein­rich­tun­gen jetzt ei­nig: Ver­brannt wer­den darf an al­len Werk­ta­gen.

Weil die All­ge­mein­ver­fü­gung des Krei­ses Lippe ü­ber das Ver­bren­nen von pflanz­li­chen Ab­fäl­len zum Ende die­ses Jah­res aus­läuft, musste die Ge­meinde Kal­le­tal selbst eine All­ge­mein­ver­fü­gung zum Thema er­las­sen. Diese Ver­fü­gung re­gelt, wer was wann ver­bren­nen darf. Grundsätz­lich gilt: Ein Ver­bren­nen ist laut Ver­fü­gung »nur zuläs­sig, wenn die Wit­te­rungs­be­din­gun­gen dies zu­las­sen (k­ein Re­gen, keine In­ver­si­ons­wet­ter­la­ge) und das Brenn­gut so­weit ab­ge­trock­net ist, dass eine Rau­ch­ent­wick­lung ver­mie­den wird.« Für die Bür­ger ist eins wich­tig: Die Un­ter­schei­dung von pflanz­li­chen Ab­fäl­len und »­schlaga­b­raumähn­li­chen Ab­fäl­len«. Pflanz­li­che Ab­fälle in ge­rin­gen Men­gen, die in Haus- und Klein­gär­ten an­fal­len, dür­fen mon­tags bis frei­tags ein­mal täg­lich in der Zeit von 9 bis 19 Uhr so­wie sams­tags in der Zeit von 9 bis 14 Uhr ohne An­mel­dung ver­brannt wer­den. Der Ver­bren­nungs­vor­gang muss aber in­ner­halb von zwei Stun­den be­en­det sein. Außer­dem dür­fen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger pflanz­li­che Ab­fälle nur auf ih­ren ei­ge­nen oder ge­pach­te­ten, nicht aber auf frem­den Grund­stü­cken ver­bren­nen. Die­ser Punkt wurde auf An­trag der CDU-Frak­tion der All­ge­mein­ver­fü­gung zu­ge­füg­t.

Das Ver­bren­nen von »­schlaga­b­raumähn­li­chen Ab­fäl­len« wie zum Bei­spiel Baum­kro­nen oder großen Äs­ten ist an Werk­ta­gen nur dann er­laubt, wenn das be­ab­sich­tigte Ver­bren­nen min­des­tens zwei Tage vor­her beim Fach­be­reich »­Ord­nung und So­zia­les« der Ge­meinde Kal­le­tal an­ge­mel­det wur­de. Da­bei sind wei­tere Auf­la­gen wie zum Bei­spiel ein Min­destab­stand zu Ge­bäu­den zu be­ach­ten, die dann auch mit­ge­teilt wer­den.

­Grundsätz­lich weist die Ge­meinde Kal­le­tal dar­auf hin, dass es die Sai­son-Bio­ton­nen gibt, in de­nen pflanz­li­che Ab­fälle ge­sam­melt wer­den kön­nen und so ein Ver­bren­nen nicht von Nöten ist.

vom 03.11.2007 | Ausgabe-Nr. 44B

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