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Verein(t) für die Blutspende

Bad Salzufler Vereine können Gutes tun und gleichzeitig die Vereinskasse aufbessern

 

Un­ter dem Motto "­Ver­ein(t) für die Blut­spen­de" ru­fen Bür­ger­meis­ter und Schirm­herr Ro­land Tho­mas, Chris­tian Mül­ler vom Stadt­sport­ver­band und Chris­tian Fa­ber vom DRK-Blut­spen­de­zen­trum Bad Sal­zu­flen Ver­eine der Sal­ze­stadt zum Blut­spen­den auf. Je­der der am Blut­spende-Ma­ra­thon teil­nimmt, kann einen Punkt an einen Ver­ein des Stadt­sport­ver­bands ver­ge­ben. Neu­s­pen­der dür­fen so­gar zwei Punkte ver­ge­ben. Der Ver­ein mit den meis­ten Punk­ten ge­winnt nach Ab­schluss des Ma­ra­thons einen Geld­preis für die Ver­eins­kas­se. Ge­spon­sert wer­den die Ge­winne von der Spar­kasse Lem­go, der Volks­band Bad Sal­zu­flen und den Stadt­wer­ken Bad Sal­zu­flen. Zu Ge­win­nen gibt es für den ers­ten Platz 750 Eu­ro, der zweite Platz be­kommt 500 Euro und der dritte Platz 250 Eu­ro. "Wir wol­len den Wett­be­werbs­geist we­cken", er­klärt Bür­ger­meis­ter Ro­land Tho­mas. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren sei be­son­ders das Sho­to­kan Ka­rate Dojo Bad Sal­zu­flen sehr en­ga­giert ge­we­sen. Be­son­ders wich­tig seien Erst­spen­der. Die Schere zwi­schen Blut­spen­dern und -Emp­fän­gern würde im­mer wei­ter auf­ge­hen, so­dass das DRK und der Blut­spen­de­dienst auf neue Spen­der an­ge­wie­sen sei­en. "­Der Blut­spende-Ma­ra­thon ist da­bei ein wich­ti­ger Bau­stein ge­wor­den", sagt Chris­tian Fa­ber. Um War­te­zei­ten so kurz wie mög­lich zu hal­ten, kön­nen sich größere Grup­pen auch an­mel­den. Bei der Ak­tion im Jahr 2018 ka­men 207 Men­schen zur Blut­spen­de, da­von wa­ren 13 Erst­spen­der. Mehr als Zwei­drit­tel al­ler Ver­eine des Stadt­sport­ver­ban­des Bad Sal­zu­flen ha­ben teil­ge­nom­men. Wer Blut­spen­den möch­te, müsse laut Fa­ber min­des­tens 18 Jahre alt sein und sich ge­sund fühlen. Neu­s­pen­der dür­fen nicht äl­ter als 68 Jahre alt sein, bei Wie­der­ho­lern gibt es keine Gren­ze. Zum Blut­spen­de­ter­min ist der Per­so­nal­aus­weis nötig und – falls vor­han­den – ein Blut­spen­de­pass. Mit dem Pro­jekt wol­len die be­tei­lig­ten In­sti­tu­tio­nen den rück­läu­fi­gen Blut­spen­de­zah­len ent­ge­gen­wir­ken, da je­der je­den Tag auf eine Spende an­ge­wie­sen sein könn­te. (PAL)

vom 07.09.2019 | Ausgabe-Nr. 36B

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