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Zehn Jahre Hermannshof

Das Seniorenpflegeheim feiert bei bestem Wetter seinen Geburstag

 

Horn-Bad Mein­ber­g/­Holz­hau­sen-Ex­t­ern­stei­ne. Zehn Jahre ist es her, dass das Se­nio­ren­pfle­ge­heim Her­manns­hof in die ehe­ma­lige Pen­sion am Schliep­stein­weg in Holz­hau­sen-Ex­t­ern­steine zog. Zu­sam­men mit al­len Mit­ar­bei­tern, Be­woh­nern und de­ren Fa­mi­lien wurde das kräf­tig ge­fei­ert. Kin­der­schmin­ken, eine Tor­wand für kleine und große Fuß­bal­ler, ein Glücks­rad mit vie­len tol­len Ge­win­nen und mehr gab es für die Be­su­cher des zehn­ten Ge­burs­tag des Se­nio­ren­pfle­ge­heims Her­manns­hof zu er­le­ben. Alle 35 Mit­ar­bei­ter und 38 Be­woh­ner und ihre Fa­mi­lien be­gin­gen den Ge­burts­tag bei bes­tem Wet­ter. "Es gibt Canapés und ein großes Buf­fet. Al­les wurde von un­se­rer Küche selbst zu­be­rei­tet", be­rich­tet Ein­rich­tungs­lei­te­rin Beate Hen­sel.

"Ein be­son­de­ren Dank geht an die­sem Tag geht an un­ser tol­les und bestän­di­ges Team", lobt Hen­sel die Ar­beit der Mit­ar­bei­ter. Viele An­ge­stellte ar­bei­ten schon viele Jahre für den Her­manns­hof. Und auch viele Be­woh­ner le­ben schon lange dort. Die 86-jäh­rige Irm­gard Gib­sone gehört zu den ers­ten Be­woh­nern des Se­nio­ren­pfle­ge­heims. Von An­fang an lebt sie in der Ein­rich­tung. Eröff­net wurde der Her­manns­hof am 1. Sep­tem­ber 2009 nach ei­ner fünf­mo­na­ti­gen Sa­nie­rungs­pha­se. Von Grund auf musste das 1893 er­baute Ge­bäude sa­niert wer­den. Er­rich­tet wurde das Haus am Schliep­stein­weg in Holz­hau­sen-Ex­t­ern­steine als "Ho­tel und Pen­sion Hart­mann", bis es zwi­schen 1920 und 1975 als "Teu­to­bur­ger Wald-Heim" wei­ter­ge­führt wur­de. Be­trie­ben wurde das "Teu­to­bur­ger Wald-Heim" von der Deut­schen Ge­sell­schaft für Kauf­mann­ser­ho­lungs­heime aus Wies­ba­den. Während des zwei­ten Welt­kriegs diente es als La­za­rett und Flücht­lings­un­ter­kunft. Nach dem das "Teu­to­bur­ger Wald-Heim" Mitte der Sieb­zi­ger ge­schlos­sen wur­de, stand das Haus bis in die 1990er Jahre leer. Der Zahn der Zeit nagte an dem Ge­bäude und es ver­fiel lang­sam, bis es 1995 von der Fa­mi­lie Hoff­mann ü­ber­nom­men wur­de. Sie bau­ten es zu ei­nem Al­ten- und Pfle­ge­heim un­ter dem Na­men "Haus am Schliep­stein" um. Nach meh­re­ren In­ha­ber­wech­seln und ei­nem Kon­kurs im Jahr 2005 stand das Haus vier Jahre lang leer, bis das Se­nio­ren­pfle­ge­heim Her­manns­hof ein­zog und es seit nun schon zehn Jah­ren mit Le­ben füllt. "Viele Men­schen aus Holz­hau­sen-Ex­t­ern­steine ha­ben in dem Haus ge­ar­bei­tet als es noch eine Pen­sion war und ver­bin­den da­mit Er­in­ne­run­gen", erzählt stell­ver­tre­tende Ein­rich­tungs­lei­te­rin Ul­rike Mül­ler. Ein wei­te­res be­son­de­res Er­eig­nis be­geht der Her­manns­hof im Ok­to­ber. Be­woh­ne­rin He­lene Kuschka fei­ert in die­sem Mo­nat ih­ren hun­derts­ten Ge­burts­tag. "Ein hun­derts­ter Ge­burts­tag ist schon et­was Be­son­de­res. Das ha­ben wir nicht so oft", freut sich Ul­rike Mül­ler. Und das Se­nio­ren­pfle­ge­heim Her­manns­hof hat noch wei­tere Plä­ne. Der ge­schützte Vor­gar­ten der Ein­rich­tung soll im nächs­ten Jahr neu ge­stal­tet wer­den. (PAL)

vom 31.08.2019 | Ausgabe-Nr. 35B

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