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Tornister-Check vor der Einschulung

Eltern sollten beim Kauf auf Rückenschonung und Reflektoren achten

Auch Ran­zen ohne genü­gend Re­flek­to­ren kön­nen für Kin­der ge­fähr­lich wer­den", sagt Jens Pie­per, Re­gio­nal­ge­schäfts­füh­rer der BAR­MER in Lem­go.

Un­ter­su­chun­gen mit­tels Kern­spin­to­mo­gra­fie ha­ben er­ge­ben, dass schwer be­la­dene Schul­ran­zen die Wir­belsäule von Kin­dern stark be­las­ten kön­nen. Wenn das Ge­wicht des Schul­ran­zens etwa 20 Pro­zent des Kör­per­ge­wichts aus­macht, schie­ben sich die Band­schei­ben zu­sam­men und es kön­nen Sei­ten­krüm­mun­gen der Wir­belsäule auf­tre­ten. Rund fünf Pro­zent der Kin­der und Ju­gend­li­chen in Deutsch­land lei­den an solch ei­ner Wir­belsäu­len­krüm­mung. "­El­tern soll­ten ge­mein­sam mit ih­ren Kin­dern den Schul­ran­zen so pa­cken, dass die Klei­nen nur die Bücher und Hefte für den je­wei­li­gen Un­ter­richts­tag tra­gen müs­sen", er­klärt Pie­per. Außer­dem soll­ten sie dar­auf ach­ten, dass sich das Ge­wicht des Schul­ran­zens gleich­mäßig auf beide Schul­tern ver­teilt. Ne­ben dem Tra­ge­kom­fort kommt es beim Schul­ran­zen dar­auf an, dass er im Straßen­ver­kehr gut sicht­bar ist. Wer kei­nen Tor­nis­ter nach der DIN-Norm 58124 mit großen re­tro­re­flek­tie­ren­den Flächen an Rück- und Sei­ten­tei­len hat, kann mit re­flek­tie­ren­den An­hän­gern nachrüs­ten. (EM).

vom 17.08.2019 | Ausgabe-Nr. 33B

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