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In der Konzerthalle knallen die musikalischen Sektkorken

Chor "Groophonik" und "Brick Town Big Band" machent Stimmung

Fesselnde Dynamik: Der Chor „Groophonik" unter Leitung von Tobias Richter begeistert beim Benefizkonzert. Foto: Krügler

Fes­selnde Dy­na­mik: Der Chor „­Groo­pho­nik" un­ter Lei­tung von To­bias Rich­ter be­geis­tert beim Be­ne­fiz­kon­zert. Fo­to: Krüg­ler

Bad Sal­zu­flen (krü). Mit Lei­den­schaft und Dy­na­mik ha­ben der Chor "­Groo­pho­ni­k" und die die "­Brick Town Big Ban­d" der Mu­sik­schule Lage beim Be­ne­fiz­kon­zert des Ro­tary Clubs Bad Sal­zu­flen auf gan­zer Li­nie ü­ber­zeugt. Vor 700 Gäs­ten in der Kon­zert­halle in­ves­tier­ten die bei­den En­sem­bles un­ter Lei­tung von To­bias Rich­ter viel Herz­blut in den Auf­tritt zu­guns­ten des Op­fer­schutz-Ver­eins Weißer Ring.

Un­ter dem Motto "­Come Ali­ve" zün­de­ten rund die 20 Sän­ge­rin­nen udn Sän­ger von "­Groo­pho­ni­k" ein stimm­li­ches Feu­er­werk in ei­ner bun­ten Mi­schung aus Soul, Jazz und Pop. Der 2010 ge­grün­dete Chor hat bei WDR-Chor­wett­be­wer­ben erste Plätze er­reicht. Nach 18 Mo­nate Krea­tiv­pause be­geis­terte Be­kann­tes und Neues in fri­scher In­spi­ra­tion so­wohl a-cap­pella als auch von der Band be­glei­tet. Lu­pen­rei­ner Chor­ge­sang samt per­fek­ter Lichts­how und Ton­tech­nik so­wie die Mo­de­ra­tion von Rich­ter sorg­ten für beste Un­ter­hal­tung. Mit dem fröh­li­chen "Let Me En­ter­tain You" eröff­nete "­Groo­pho­ni­k" das Kon­zert und brachte alle Zuhö­rer un­mit­tel­bar zum Mit­klat­schen. Beim Song "Run to you" sorgte der schöne a-cap­pella-Sound für Gän­se­haut. Wie ein Ma­gier ent­lockte Rich­ter dem Chor fa­cet­ten­rei­che Klang­far­ben in pa­cken­der Dy­na­mik. To­tos "­Af­ri­ca" ver­lieh Rich­ter mit Be­at­bo­xen den rich­ti­gen Dri­ve. "You will be foun­d" kam be­sinn­lich da­her und er­hielt mit So­lo­stim­men viel Glanz. Der "Wa­ter Song" er­in­nerte mit der Bitte "­Bring them some wa­ter" dar­an, dass welt­weit ü­ber zwei Mil­li­ar­den Men­schen der Zu­gang zu sau­be­rem Trink­was­ser ver­wehrt wird. Er wurde ei­gens für "­Groo­pho­ni­k" ge­schrie­ben, der Chor war letz­tes Jahr Bot­schaf­ter für "­Brot für die Welt" war. Beim 90er Med­ley ging die Post ab, alle Gäste klatsch­ten im Ste­hen mit. Der Ruf nach Zu­ga­ben ließ nicht lange auf sich war­ten: "Mu­sic Was My First Love" von John Mi­les schickte die Gäste in die Pau­se. Im zwei­ten Teil zog die "­Brick Town Big Ban­d" das Pu­bli­kum in den Bann. Das fun­kige Stück "In the sto­ne" kam rhyth­misch prä­gnant da­her. "Is­n‘t she love­ly" von Ste­vie Won­der ge­lang den Sa­xo­pho­nen in schö­ner Me­lo­die­führung, während Trom­pete und Gi­tarre mit er­di­gen So­unds be­ein­druck­ten, die nie­man­den ru­hig sit­zen ließen. Der Jazz­stan­dard "­Bird­lan­d", eine Hom­mage an den le­gen­dären Jazz­club am Broad­way, führt viel­schich­tig in die rau­chige At­mo­s­phäre ei­nes Jazz­kel­lers. Rich­ter di­ri­gierte den Hit aus­drucks­stark. Stings "­Fields of Gold" ver­lieh die So­lo­po­saune gol­de­nen Glanz und An­nika Grasa in­ter­pre­tierte den Mu­si­cal­song "­Fee­ling Goo­d" ein­drück­lich. "Pick up the pie­ces – aha" skan­dierte der ganze Saal, nach­dem Rich­ter den Satz mit al­len ein­geübt hat­te. Mit "Close your eyes", ohne Mi­kro ge­sun­gen, ver­ab­schie­de­ten die Groo­pho­ni­ker das Pu­bli­kum, das viel Ap­plaus gab.

vom 13.07.2019 | Ausgabe-Nr. 28B

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