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Das Fach Alexandertechnik im Bereich der Musikergesundheit

 

Det­mold. Für Mai und Ok­to­ber 2019 hat die Hoch­schule für Mu­sik Det­mold in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Netz­werk Mu­sik­hoch­schu­len zwei hoch­karätige Do­zen­ten aus den USA ein­ge­la­den. Auf In­itia­tive von An­nette Brock­g­rei­tens, die das Fach Alex­an­der­tech­nik im Rah­men der Mu­si­ker­ge­sund­heit un­ter­rich­tet, wer­den Prof. Jes­sica Wolf (­New York) un­d Prof. Ro­bert Brit­ton (San Fran­cis­co) im Rah­men von zwei Meis­ter­kur­sen ihre lang­jäh­ri­gen Er­fah­run­gen auf dem Ge­biet der Alex­an­der­tech­nik an die Stu­die­ren­den wei­ter­ge­ben. Den Auf­takt macht am 27. Mai Jes­sica Wolf, Pro­fes­so­rin für Sze­ni­schen Un­ter­richt an der be­kann­ten Yale Uni­ver­sity of Mu­sic in New York. Zu Be­ginn ih­rer Ar­beits­phase mit Stu­die­ren­den und Leh­ren­den gibt sie um 18 Uhr einen öf­fent­li­chen Vor­trag im Det­mol­der Som­mer­thea­ter, der un­ter dem Ti­tel "­The Art of Brea­thing" steht und in eng­li­scher Spra­che ge­hal­ten wird. Ge­gen­stand ist eine spe­zi­ell von ihr ent­wi­ckelte Me­tho­de, mit der sich die Atem­ko­or­di­na­tion ver­bes­sern lässt, um die Büh­nen­prä­senz bei Mu­si­ke­rin­nen und Mu­si­kern zu er­höhen. Die Ver­an­stal­tung ist öf­fent­lich und der Ein­tritt ist frei. Jes­sica Wolf pro­du­zierte eine 3-D-Ani­ma­tion des At­mungs­sys­tems und pu­bli­zierte darü­ber zahl­rei­che Fach­ar­ti­kel. Un­ter­richts­ver­pflich­tun­gen brachte sie zum As­pen Mu­sic Fes­ti­val, der Jul­li­ard School of Mu­sic, SUNY Purcha­se, dem Circle in the Square Thea­ter School und zum Ver­bier Fes­ti­val. Sie ar­bei­tet mit zahl­rei­chen Künst­lern aus den Be­rei­chen Büh­ne, Film und Fern­se­hen. Als Do­zen­tin für Meis­ter­kurse ist Jes­sica Wolf in­ter­na­tio­nal ge­fragt. Das Fach Alex­an­der­tech­nik wird seit Jah­ren als Teilm­odul in­ner­halb der Mu­si­ker­ge­sund­heit an der Det­mol­der Hoch­schule un­ter­rich­tet. Es han­delt sich um ein spe­zi­el­les päd­ago­gi­sches Ver­fah­ren, das der Ver­bes­se­rung des Kör­per­be­wusst­seins dient. Von dem aus­tra­li­schen Schau­spie­ler Fre­de­rick Matt­hias Alex­an­der ent­wi­ckelt, macht es auf nach­tei­lige ge­wohn­heits­mäßige Be­we­gungs- und Ver­hal­tens­mus­ter auf­merk­sam und stei­gert die Ef­fi­zi­enz und Leich­tig­keit von Be­we­gun­gen. We­gen ih­rer stress­re­du­zie­ren­den Wir­kung ist die Me­thode in Mu­si­ker­krei­sen sehr ge­fragt. Sie beugt kör­per­li­chen Fehl­hal­tun­gen vor, lin­dert Ver­span­nun­gen und hilft bei Auf­tritts­angst im Sinne ei­nes le­bens­lan­gen Mu­si­zie­rens.

vom 25.05.2019 | Ausgabe-Nr. 21B

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