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Vereine nehmen Betrieb jetzt selbst in die Hand

Haben die Pachtverträge unterzeichnet (von links): Timo Möller, Daniel Vorschepoth (beide Schützen), Peter Ahnert (Vorsitzender Turnverein), Bürgermeister Klaus Geise, Benjamin Bossemeyer (stellvertretender Betriebsleiter der BIG), Richard Sbrisny sowie Stefan Hilmert (beide Turnverein). Foto: Weiße

Ha­ben die Pacht­ver­träge un­ter­zeich­net (von links): Timo Möl­ler, Da­niel Vor­sche­poth (beide Schüt­zen), Pe­ter Ah­nert (Vor­sit­zen­der Turn­ver­ein), Bür­ger­meis­ter Klaus Gei­se, Ben­ja­min Bos­se­meyer (stell­ver­tre­ten­der Be­triebs­lei­ter der BIG), Ri­chard Sbrisny so­wie Ste­fan Hil­mert (beide Turn­ver­ein). Fo­to: Weiße

Die Pacht­ver­träge lau­fen 20 be­zie­hungs­weise 10 Jah­re. Die Stadt wollte den we­nig ge­nutz­ten Sport­platz – ebenso wie den in Her­ren­trup – auf­ge­ben, um Kos­ten zu spa­ren und die Fol­ge­fi­nan­zie­rung des ge­plan­ten Kunst­ra­sen­plat­zes in Is­trup zu si­chern, wie Bür­ger­meis­ter Klaus Geise er­klär­te. "Ich glau­be, dass wir einen gu­ten Kom­pro­miss ge­fun­den ha­ben", sagte er bei der Ü­ber­gabe der Sport­stät­te. "Wir hier im Dorf wol­len an der Stätte fest­hal­ten", er­klärte Da­niel Vor­sche­po­th, Vor­sit­zen­der des Schüt­zen­ver­eins. Das Sport­haus ist der Ver­eins­sitz der Schüt­zen. Der Ge­mein­schafts­raum werde für Tref­fen ge­nutzt und auch die Schieß­an­la­ge, die im Sport­haus un­ter­ge­bracht ist, sei re­gel­mäßig in Ge­brauch der ver­schie­de­nen Schieß­grup­pen. Auf dem Ra­sen­platz in Großen­marpe wird je­des Jahr ein Sport­fest so­wie alle zwei Jahre ein Schüt­zen­fest ver­an­stal­tet. Für den Sport wurde der Platz in der Ver­gan­gen­heit nur we­nig ge­nutzt. Dies solle sich mit der seit Kur­zem neu auf­ge­bau­ten Leicht­ath­le­tik-Ab­tei­lung aber wie­der än­dern, be­rich­tete Pe­ter Ah­nert, Vor­sit­zen­der des TV Großen­marpe-Erd­bruch. Beide Ver­eine sind sich ei­nig, die an­ste­hende Sa­nie­rung des Ge­bäu­des mit viel Ei­gen­leis­tung zu be­wäl­ti­gen. So soll un­ter an­de­rem die De­cke neu ge­dämmt so­wie die Hei­zungs­an­lage aus­ge­tauscht wer­den. Auch die sa­nitären An­la­gen, die seit Jahr­zehn­ten nicht mehr re­no­viert wur­den, sol­len kom­plett er­neu­ert wer­den. Sie seien dann auch künf­tig vom Ge­mein­schafts­raum aus zu er­rei­chen, be­rich­tete Ah­nert. Bis­her sind die Toi­let­ten und Du­schen nur von draußen aus zugäng­lich. 50.000 Euro sind im Wirt­schafts­plan der &l­t;­span class="st"&g­t;Blom­ber­ger Im­mo­bi­lien- und Grund­stücks­ver­wal­tung (BIG) für die Sa­nie­rung vor­ge­se­hen. "Wei­tere Kos­ten wer­den von den Ver­ei­nen ge­tra­gen", sagt der Bür­ger­meis­ter. Die Ar­bei­ten sol­len nach dem Sport­fest des TVG be­gin­nen. Da­bei ste­hen vom 14. bis 16. Juni ein "­Spiel ohne Gren­zen" und ver­schie­dene Ak­tio­nen wie etwa Fahr­rad­tou­ren, Fuß­ball­tur­niere der Be­triebs­mann­schaf­ten und ein großer Fa­mi­li­ennach­mit­tag auf dem Pro­gramm. Bis zum Schüt­zen­fest im kom­men­den Jahr (26. bis 29. Ju­ni) soll der Um­bau des Sport­hau­ses ab­ge­schlos­sen sein.

vom 11.05.2019 | Ausgabe-Nr. 19B

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