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Der Treffpunkt von früh bis spät

Markus Möller unterzeichnet Pachtvertrag: Café Orange am Markt in Leopoldshöhe wieder geöffnet

Mit guten Wünschen für den Start überreichte Bürgermeister Gerhard Schemmel (links) dem neuen Cafébetreiber Markus Möller eine Flasche Sekt. Foto: Dinter

Mit gu­ten Wün­schen für den Start ü­ber­reichte Bür­ger­meis­ter Ger­hard Schem­mel (links) dem neuen Café­be­trei­ber Mar­kus Möl­ler eine Fla­sche Sekt. Fo­to: Din­ter

Im Zuge der Orts­kernsa­nie­rung vor zehn Jah­ren wurde nicht nur der Markt­platz neu ge­stal­tet, auch ein klei­nes Café sollte zur Be­le­bung bei­tra­gen. Nach­dem es den Win­ter ü­ber ge­schlos­sen war, hat in­zwi­schen Mar­kus Möl­ler (49) den Pacht­ver­trag mit der Ge­meinde un­ter­zeich­net. Der Leo­polds­höher ist ge­lern­ter Büro­kauf­mann und be­treibt seit 19 Jah­ren drei Ki­oske in Bie­le­feld. "Ich bringe also genü­gend Er­fah­rung im Um­gang mit Kun­den und An­ge­stell­ten mit­", sagte er. In Bie­le­feld be­schäf­tigt er 15 Mit­ar­bei­ter. Das Café führt er bis­lang noch al­lein, auch wenn er von 6 Uhr mor­gens bis 18 Uhr abends an­we­send sein muss. Früh­mor­gens kom­men die Pend­ler, die sich mit be­leg­ten Bröt­chen und Kaf­fee zum Mit­neh­men ein­de­cken, an­sch­ließend neh­men Schü­ler ein Scho­ko­kuss­bröt­chen mit, später wird auch Ku­chen ver­langt. Möl­ler hat auch Klei­nig­kei­ten wie haus­ge­mach­ten Flamm­ku­chen und dem­nächst Pi­ckert im An­ge­bot. Als Ir­land- und Schott­land-Fan hat er auch aus­ge­wählte Whis­kys ins Re­gal ge­stellt, die er selbst im­por­tiert hat. Auf Wunsch ser­viert er Frühstücks auch noch am späten Abend. "Da sind wir nicht so", meint er. "Ich lerne gern hinzu und bin spon­tan ge­nug, mich auf Neues ein­zu­stel­len." Bei den Ver­an­stal­tun­gen auf dem Markt­platz soll das Café nach den Vor­stel­lun­gen von Möl­ler die pas­sende Er­gän­zung bie­ten. "Für den Som­mer habe ich noch viele Ide­en, ich bin aber auch für Vor­schläge of­fen", sagte er. Das Café solle sich je­den­falls zu ei­nem gemüt­li­chen Ort für un­ter­schied­li­che Gä­ste­grup­pen ent­wi­ckeln. "Im Som­mer wer­den sich die Öff­nungs­zei­ten nach dem Son­nen­stand rich­ten. Wenn die Nach­frage gut ist, werde ich auch län­ger blei­ben", sagte Möl­ler. Mitt­ler­weile habe er sich "­schon gut rein­ge­fuchst", meinte er. "Ich bin be­geis­tert, so ein Café macht mir sehr viel Spaß." Bür­ger­meis­ter Ger­hard Schem­mel freute sich ü­ber so viel En­thu­si­as­mus. "Wir freuen uns, dass wir je­mand ge­fun­den ha­ben, der weiß, was er tut", sagte er. Für einen "pri­ckeln­den" Start hatte er eine Fla­sche Sekt als Be­grüßungs­ge­schenk mit­ge­bracht.

vom 06.04.2019 | Ausgabe-Nr. 14B

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