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Ein Tässchen Tee mit einem Schuss Kultur

Gemütlicher Nachmittag mit kunsthistorischer Note im Weserrenaissance-Museum

(von links) Museumsdirektorin Dr. Vera Lüpkes freut sich mit den drei Freundeskreismitgliedern Dr. Albert Hüser, Holger Holländer und Karin Krieger sowie Dr. Heiner Borggrefe, stellvertretender Museumsdirektor des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake, über Philips Wouwermans Kunstwerk, das erst kürzlich dem Museum übergeben wurde. Foto: Weserrenaissance-Museum Schloss Brake

(von links) Mu­se­ums­di­rek­to­rin Dr. Vera Lüp­kes freut sich mit den drei Freun­des­kreis­mit­glie­dern Dr. Al­bert Hü­ser, Hol­ger Hollän­der und Ka­rin Krie­ger so­wie Dr. Hei­ner Borg­gre­fe, stell­ver­tre­ten­der Mu­se­ums­di­rek­tor des We­ser­re­naissance-Mu­se­ums Schloss Bra­ke, ü­ber Phi­lips Wou­wer­mans Kunst­werk, das erst kürz­lich dem Mu­seum ü­ber­ge­ben wur­de. Fo­to: We­ser­re­naissance-Mu­seum Schloss Brake

Lem­go. Was gibt es Schö­ne­res als ein köst­li­ches Täss­chen Tee oder Kaf­fee und et­was Ge­bäck? Das We­ser­re­naissance-Mu­seum Schloss Brake gibt noch einen an­re­gen­den Schuss Kul­tur dazu und zau­bert aus die­sen Zuta­ten einen gemüt­li­chen Nach­mit­tag mit kunst­his­to­ri­scher No­te. Kre­denzt wird der erste "­Kul­tur­tee" der Sai­son am Mitt­wo­ch, 27. März um 15 Uhr. "Wir la­den alle In­ter­es­sier­ten dazu ein, sich ein­mal ganz be­wusst Zeit für nur ein Gemälde zu neh­men", sagt der stell­ver­tre­tende Mu­se­ums­di­rek­tor Dr. Hei­ner Borg­gre­fe. Wer oder was ge­nau ist auf dem Bild zu se­hen? Wel­che Far­ben wur­den ver­wen­det? Wel­che In­ten­tion hat der Ma­ler ver­folgt? Fra­gen wie diese wer­den in an­ge­neh­mer Mu­se­um­sat­mo­s­phäre ge­stellt, be­ant­wor­tet und ge­mein­sam dis­ku­tiert. Im Zen­trum des Nach­mit­tags steht das jüngst vom Freun­des­kreis des Mu­se­ums er­wor­bene Gemälde "Rei­se­ge­sell­schaft bei der Rast". Es stammt von kei­nem Ge­rin­ge­ren als dem nie­der­län­di­schen Ma­ler Phi­lips Wou­wer­man. Seine Bil­der hän­gen in den großen Mu­seen der Welt – bei­spiels­weise in der Staat­li­chen Ere­mi­tage in St. Pe­ters­burg, im Ri­jks­mu­seum Ams­ter­dam oder im Me­tro­po­li­tan-Mu­seum in New York – und jetzt auch im We­ser­re­naissance-Mu­seum Schloss Bra­ke. Die 33 mal 44 Zen­ti­me­ter große Kup­fer­ta­fel stammt aus dem zwei­ten Vier­tel des 17. Jahr­hun­derts, zeigt eine Rei­se­gruppe mit Pfer­den in ei­ner ita­lie­ni­schen Land­schaft und be­rei­chert die Samm­lung des Mu­se­ums ab so­fort um ein ge­wich­ti­ges Gen­re. Während des "­Kul­tur­tees" wird das Kunst­werk ex­klu­siv für die Teil­neh­mer bes­tens sicht­bar auf ei­ner Staf­fe­lei aus­ge­stellt. Wou­wer­mans fein ge­malte Bil­der wa­ren und sind nach wie vor sehr ge­fragt. Sein Mar­ken­zei­chen ist die ex­zel­lente Dar­stel­lung von Pfer­den. Nicht um­sonst galt er als der beste Pfer­de­ma­ler sei­ner Zeit. Wer mehr ü­ber Wou­wer­man und seine Kunst er­fah­ren möch­te, kann sich ab so­fort Tickets für den "­Kul­tur­tee" zum Preis von 5,50 Euro in­klu­sive Kaf­fee, Tee und Ge­bäck si­chern – ent­we­der di­rekt an der Mu­se­ums­kasse (diens­tags bis sonn­tags von 10 bis 18 Uhr), un­ter der Te­le­fon­num­mer (05261) 94500 oder per Mail an "­in­fo@mu­seum-schloss-bra­ke.­de".

vom 23.03.2019 | Ausgabe-Nr. 12B

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