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Drei lippische Regional-Sieger gekürt

Junge Redner debattieren für Ostwestfalen-Lippe beim Landesentscheid

Zwei, der drei siegreichen lippischen Redner: Jana Artelt (Grabbe-Gymnasium Detmold, 3. von links) und Alina Tuschel (Hermann Vöchting-Gymnasium Blomberg, 2. von links) im Kreis von Organisatoren und weiteren Teilnehmern. Foto: Bezirksregierung Detmold

Zwei, der drei sieg­rei­chen lip­pi­schen Red­ner: Jana Ar­telt (Grabbe-Gym­na­sium Det­mold, 3. von links) und Alina Tu­schel (Her­mann Vöchting-Gym­na­sium Blom­berg, 2. von links) im Kreis von Or­ga­ni­sa­to­ren und wei­te­ren Teil­neh­mern. Fo­to: Be­zirks­re­gie­rung Det­mold  weitere Bilder »

Kreis Lip­pe. 29 Schu­len aus ganz OWL - dar­un­ter auch sechs lip­pi­sche Gym­na­sien - schick­ten ju­gend­li­che Red­ner zum Re­gio­nal­ent­scheid des bun­des­wei­ten Schü­ler­wett­be­werb "Ju­gend de­bat­tier­t”. Er steht un­ter der Schirm­herr­schaft des Bun­desprä­si­den­ten. Re­gio­na­ler Aus­tra­gungs­ort war die Be­zirks­re­gie­rung Det­mold. Zwölf der 88 Teil­neh­mer lan­de­ten auf den je­weils ers­ten und zwei­ten Plät­zen. Sie kom­men nun eine Runde wei­ter und ver­tre­ten Ost­west­fa­len-Lippe beim Lan­des­ent­scheid am 3. Mai in Ober­hau­sen. Drei Lip­per sind da­bei: Jana Ar­telt (Grabbe-Gym­na­sium Det­mol­d), Alina Tu­schel (Her­mann Vöchting-Gym­na­sium Blom­berg) und Fynn Stein­meier (Gym­na­sium Horn-Bad Mein­ber­g). Die Schü­ler tra­ten in zwei Al­ter­sklas­sen in drei Wett­be­werbs­re­gio­nal­ver­bün­den ge­gen­ein­an­der an. Sie dis­ku­tier­ten ü­ber ak­tu­elle The­men, wie bei­spiels­weise "­Sol­len grundsätz­lich auch Nicht-Päd­ago­gen in der Schule un­ter­rich­ten?", "­Sol­len Bür­ger per Los­ver­fah­ren zur Mit­ar­beit im Ge­mein­de­rat ver­pflich­tet wer­den?" oder "­Sol­len mehr fremd­spra­chige Filme ohne deutsch­spra­chige Syn­chro­ni­sa­tion ge­zeigt wer­den?" 96 Ju­ro­ren hör­ten zu, mach­ten sich No­ti­zen und fäll­ten ihr Ur­teil. Um sie zu ü­ber­zeu­gen, galt es, Stel­lung zu be­zie­hen, Gründe für die ei­gene Po­si­tion zu nen­nen und Kri­tik vor­zu­tra­gen. In der Jury saßen ü­ber­wie­gend Leh­rer, aber auch ehe­ma­lige Teil­neh­mer. Je­weils drei be­glei­te­ten eine De­batte und ur­teil­ten ü­ber Ü­ber­zeu­gungs­kraft, Sach­kennt­nis, Aus­druck und Ge­sprächs­fähig­keit so­wie das Ein­hal­ten der Re­de­zeit. Es äußern sich je­weils vier Ju­gend­li­che zu ak­tu­el­len po­li­ti­schen und schu­li­schen Streit­fra­gen. Je­der er­hält zunächst zwei Mi­nu­ten un­ge­störte Re­de­zeit, in der er seine Po­si­tion – pro oder con­tra – dar­legt. Es fol­gen zwölf Mi­nu­ten freier Aus­spra­che. Für ein Schluss­wort steht je­dem Teil­neh­mer eine Mi­nute zur Ver­fü­gung.

Be­gon­nen hatte "Ju­gend de­bat­tier­t" in der Re­gion mit elf Schu­len im Jahr 2010. Da­mals genügte ein Tref­fen, um die Re­gio­nal­sie­ger zu er­mit­teln. Doch seit­dem ist das In­ter­esse an dem Wett­be­werb enorm ge­wach­sen. Zwei Schu­len sind in die­sem Jahr neu hin­zu­ge­kom­men - dar­un­ter auch das Gym­na­sium La­ge. Zur Eröff­nung des Re­gio­nal­ent­scheids be­tonte Re­gie­rungs­prä­si­den­tin Ma­ri­anne Tho­mann-Stahl, dass eine von Re­spekt ge­prägte Streit­kul­tur zu den Grund­la­gen der De­mo­kra­tie gehört. "In ei­ner De­batte gibt es keine Geg­ner, son­dern stets nur Mit­strei­ter für die ge­mein­same Sa­che", sagte sie. Wei­tere In­for­ma­tio­nen un­ter: ww­w.ju­gend-de­bat­tier­t.de

vom 20.03.2019 | Ausgabe-Nr. 12A

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