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Unsere Hände für viele Pfoten

La­ge. Der La­gen­ser Tier­schutz­ver­ein "Un­sere Hände für viele Pfo­ten e.V." blickt auf "viele er­mu­ti­gende Ge­spräche" an sei­nem In­for­ma­ti­ons­stand in Det­mold zurück. Die Vor­sit­zen­den Ma­ri­anne Rau­ten­berg und San­dra Quest schrei­ben in ei­ner ge­mein­sa­men Mit­tei­lung, dass sie fest­ge­stellt hät­ten, dass die Be­völ­ke­rung "­zu­neh­mend für die Be­dürf­nisse der Mit­ge­schöpfe sen­si­bi­li­sier­t" sei. Es wur­den wie­der zahl­rei­che Un­ter­schrif­ten zur Schließung der Schlie­fen­an­lage in Voss­heide ge­sam­melt, wo­bei im­mer wie­der völ­li­ges Un­ver­ständ­nis darü­ber geäußert wur­de, dass die­ses "­Guan­tanamo für Füch­se" im­mer noch nicht ge­schlos­sen wor­den sei. Ne­ben der nun von der schwarz-gel­ben Lan­des­re­gie­rung durch­ge­setz­ten Rück­re­for­ma­tion des NRW-Jagd­rech­tes stan­den Viehtrans­porte in Dritt­län­der im Zen­trum der Kri­tik. Die Tier­schüt­zer wur­den im­mer wie­der er­mu­tigt, sich hier mit al­len Mit­teln dafür ein­zu­set­zen, dass der­ar­tige Qual­trans­porte in Zu­kunft un­ter­bun­den wer­den. Den um­strit­te­nen Be­griff "­Nutz­tier" leh­nen sie ab: "Ein Tier ist Mit­ge­schöpf, und un­ter An­be­tracht der Tat­sa­che, dass das Staats­ziel Tier­schutz im Grund­ge­setz ver­an­kert ist, muss der Um­gang mit al­len Tie­ren grundsätz­lich ü­ber­dacht wer­den", schrei­ben Rau­ten­berg und Quest. Schließ­lich sei ein Tier keine Wa­re. Die La­gen­ser Tier­schüt­zer fühlen sich hier durch ver­stärkte Nach­frage und Bei­tritte in ih­rer Vor­ge­hens­weise bestätigt.

vom 16.03.2019 | Ausgabe-Nr. 11B

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