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Klangkosmos Weltmusik mit "Meïkhâneh"

Französisches Ensemble mit "Folklore Imaginaire" zu Gast

Das Ensemble „Meïkâneh" kreuzt Elemente oraler nomadischer Musikkulturen und die improvisatorische Freiheit einer imaginären Welt. Foto: Claire Huteau

Das En­sem­ble „­Meïkâ­neh" kreuzt Ele­mente ora­ler no­ma­di­scher Mu­sik­kul­tu­ren und die im­pro­vi­sa­to­ri­sche Frei­heit ei­ner ima­ginären Welt. Fo­to: Claire Hu­teau

Det­mold. "­Meïk­hâ­nehs" Stü­cke wer­den von Phan­ta­sie, Im­pro­vi­sa­tion und tra­di­tio­nel­len Mu­si­ken aus Eu­ro­pa, der Mon­go­lei und dem Iran ge­speist. Fes­selnde Stim­men tra­gen die Kraft eu­ropäi­scher Ge­sangstra­di­tio­nen, luf­tige Me­lo­dien flie­gen mit Leich­tig­keit ü­ber wei­tes Land und der mon­go­li­sche Ober­ton­ge­sang ver­leiht eine spi­ri­tu­elle Tie­fe. Man hört Klän­ge, die an die Step­pen in Asien und An­da­lu­sien er­in­nern. Trei­bende Rhyth­men der Per­kus­sion at­men ur­alte per­si­sche Tra­di­tio­nen. Meik­hâ­neh führen all diese Ele­mente zu ei­ner Mu­sik ohne Gren­zen zu­sam­men, die die Seele strei­chelt. Der Name Meik­hâ­neh stammt aus der per­si­schen Poe­sie und be­deu­tet "Haus der Trun­ken­heit". "­Meïk­hâ­neh" kreuzt Ele­mente ora­ler no­ma­di­scher Mu­sik­kul­tu­ren und die im­pro­vi­sa­to­ri­sche Frei­heit in ei­ner ima­ginären Welt. Jo­hanni Cur­tet ist Mu­si­ker, Ober­ton-Sän­ger und pro­mo­vier­ter Ethno-Mu­sik­wis­sen­schaft­ler. Er lernte zunächst klas­si­sche Gi­tarre und ar­bei­tete kam­mer­mu­si­ka­lisch mit dem Gi­tar­ren­quar­tett Me­ri­en­da. Da­nach wen­det er sich den ora­len Mu­sik­kul­tu­ren Asi­ens und Afri­kas zu. Ma­ria Lau­rent gehört seit 2008 als Sän­ge­rin zum En­sem­ble Meik­hâ­neh. Sie ist vom por­tu­gie­si­schen Fa­do, vom ame­ri­ka­ni­schen Folk und den mon­go­li­schen Longsongs be­ein­flusst. Für ih­ren Ge­sang er­fin­det sie ihre ei­gene ima­ginäre Spra­che, die sie be­son­ders bei ih­ren Ge­sangsim­pro­vi­sa­tio­nen ein­drucks­voll ein­setzt. Mi­lad Pasta ist tra­di­tio­nel­ler ira­ni­scher Per­kus­sio­nist. Er spielt Tom­bak, Daf, an­dere Rah­men­trom­meln und Udu. In sei­nen Pro­jek­ten er­forscht er die Be­geg­nun­gen zwi­schen ver­schie­de­nen mu­si­ka­li­schen Tra­di­tio­nen, neuen Spiel­tech­ni­ken auf tra­di­tio­nel­len In­stru­men­ten so­wie Ver­bin­dun­gen zwi­schen Spra­che und Rhyth­mus. Am Frei­tag, 15. Fe­bruar kommt "­Meïk­hâ­neh" für ein Kon­zert in die Aula der Al­ten Schule am Wall, Am Wall 5. Los geht es um 20 Uhr, Ein­lass ist ab 19.30 Uhr. Tickets im Vor­ver­kauf gibt es für 8 (er­mäßigt 6) Euro un­ter an­de­rem in der Tou­rist-In­for­ma­tion im Rat­haus, an al­len Vor­ver­kaufs­stel­len von AD-Ticket und im In­ter­net un­ter "ww­w.ad­t­icket.­de". An der Abend­kasse kos­ten die Tickets 9 (er­mäßigt 7) Eu­ro.

vom 06.02.2019 | Ausgabe-Nr. 6A

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