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Förderbescheide symbolisch übergeben

Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur für mehr Elektromobilität im Kreis Lippe

Landrat Dr. Axel Lehmann und Emna Moumeni übergeben den Förderbescheid an die lippischen Bürgermeister. Foto: Kreis Lippe

Land­rat Dr. Axel Leh­mann und Emna Mou­meni ü­ber­ge­ben den För­der­be­scheid an die lip­pi­schen Bür­ger­meis­ter. Fo­to: Kreis Lippe

Kreis Lip­pe. Elek­tro­mo­bi­lität ist ein wich­ti­ger Bau­stein für kli­maf­reund­li­che und schad­stoff­arme Mo­bi­lität im Kreis. Ge­rade bei kom­mu­na­len Fuhr­par­ken spielt des­halb die Fra­ge, ob E-Fahr­zeuge an­ge­schafft wer­den sol­len, eine große Rol­le. Der Kreis Lippe hat er­folg­reich eine För­de­rung für die Be­schaf­fung von 13 Elek­tro­fahr­zeu­gen und für die Be­reit­stel­lung und den Auf­bau der Ladein­fra­struk­tur für die Kreis­ver­wal­tung und die lip­pi­schen Kom­mu­nen ko­or­di­niert und be­an­tragt. Im De­zem­ber 2018 er­hiel­ten der Kreis und die Kom­mu­nen die Zu­wen­dungs­be­scheide des Bun­des, die nun sym­bo­lisch im Rah­men der re­gel­mäßi­gen Bür­ger­meis­ter­kon­fe­renz ü­ber­ge­ben wor­den sind. Von den 16 Städ­ten und Ge­mein­den wer­den zwölf Kom­mu­nen und der Kreis Lippe Elek­tro­fahr­zeuge und Ladein­fra­struk­tur bis Mitte 2020 be­schaf­fen, kün­digt der Kreis in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung an. Die Ge­samt­kos­ten lie­gen bei rund 400.000 Eu­ro, der Bund gibt mit ei­ner För­der­quote von 50 Pro­zent den An­teil von 200.000 Euro da­zu. "­Der Ein­satz von Elek­tro­mo­bi­lität bei kom­mu­na­len Fahr­zeu­gen bie­tet den Kom­mu­nen die Mög­lich­keit, mit dem ei­ge­nen Fuhr­park einen Bei­trag zu emis­si­ons­ar­mer und nach­hal­ti­ger Mo­bi­lität zu leis­ten. Darü­ber hin­aus kön­nen die Kom­mu­nen so­wie der Kreis hier mit gu­tem Bei­spiel vor­an­ge­hen", er­läu­tert Land­rat Dr. Axel Leh­mann. So ent­stand aus dem "­Mas­ter­plan 100% Kli­ma­schutz" die Idee zur För­de­rung der Elek­tro­mo­bi­lität. Die Na­tio­nale Kli­ma­schut­zi­ni­tia­tive stellt Mit­tel be­reit, um die kom­mu­na­len Fuhr­parke auf elek­trisch be­trie­bene Fahr­zeuge um­zu­stel­len. Die An­trag­stel­lung der lip­pi­schen Kom­mu­nen ko­or­di­nierte hier­bei Emna Mou­me­ni, Mo­bi­litäts­ma­na­ge­rin beim Kreis Lip­pe. Die För­de­rung komme dem Grund­ge­dan­ken des Mas­ter­plans "­Ge­mein­sam für ein Klima mit Zu­kunft" ent­ge­gen, heißt es in der Pres­se­mit­tei­lung wei­ter.

Aus der Bi­lan­zie­rung der Treib­h­aus­ga­se­mis­sio­nen im Zuge des "­Mas­ter­plan 100% Kli­ma­schutz" zeigt sich, dass in Lippe pro Ein­woh­ner und Jahr rund 7,7 Ton­nen Treib­h­aus­gas aus­ge­stoßen wer­den. Treib­h­aus­ga­se­mis­sio­nen durch Mo­bi­lität ma­chen nach der CO2-Bi­lanz des Krei­ses ein Drit­tel der Emis­sio­nen aus. Für den Kreis Lippe ist ein ent­schei­den­der An­satz­punkt, mit­tel­fris­tig Treib­h­aus­gase zu re­du­zie­ren. Ein Vor­ha­ben, dem sich lip­pi­sche Kom­mu­nen an­sch­ließen – durch die in­ter­kom­mu­nale Zu­sam­men­ar­beit bei der Be­an­tra­gung der För­der­gel­der wurde die­ser Grund­satz aus dem "­Mas­ter­plan 100% Kli­ma­schutz" er­füllt.

vom 02.02.2019 | Ausgabe-Nr. 5B

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