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Feuer. Lügen. Nichts.

Lesung der Grabbe-Preis-Stücke

Det­mold. Die Texte der bei­den Ge­win­ner des Chris­tian-Diet­rich-Grabbe-Prei­ses 2017, Mehdi Mo­rad­pour und Cle­mens Mäd­ge, sind am 29. Ja­nuar im Rah­men ei­ner Sze­ni­schen Le­sung im Grabbe-Haus zu er­le­ben, bei der auch die Au­to­ren an­we­send sein wer­den. Es le­sen die En­sem­ble­mit­glie­der An­ton Becker, Hen­ning Bor­mann, Kers­tin Klin­der, Jo­rida Sor­ra, Adrian Thom­ser und Jür­gen Ro­th. Kar­ten zu 10 Euro (für Ju­gend­li­che 6 Eu­ro) gibt es an der Thea­ter­kas­se. Der mit 5.000 Euro do­tierte Li­te­ra­tur­preis wurde 1994 in Er­in­ne­rung an den 1801 in Det­mold ge­bo­re­nen Dra­ma­ti­ker Chris­tian Diet­rich Grabbe in­iti­iert, er wird alle drei Jahre von der Grabbe- Ge­sell­schaft und dem Lan­des­thea­ter Det­mold ver­ge­ben. Der Chris­tian-Diet­rich-Grabbe-Preis soll den künst­le­ri­schen Nach­wuchs im Thea­ter för­dern und wird laut Preis­sta­tut "für ein neu­es, noch nicht ver­öf­fent­lich­tes und auf­ge­führ­tes dra­ma­ti­sches Werk in deut­scher Spra­che ver­lie­hen, das eine künst­le­risch in­no­va­tive Leis­tung dar­stell­t". Mo­rad­pour und Mädge wur­den von der Jury aus ins­ge­samt 56 Ein­sen­dun­gen für ihre Stü­cke "rei­nes Lan­d" und "Und we­nigs­tens hat es mal ge­brannt" aus­ge­zeich­net. "­Beide be­nen­nen of­fene Flan­ken, Pro­blem­zo­nen un­se­rer Ge­sell­schaft in sze­nisch streit­ba­ren Ent­wür­fen in ori­ginä­rer Spra­che: Es sind in­so­fern des Na­mens­ge­bers die­ses Prei­ses wür­dige dra­ma­ti­sche Wer­ke, den wir gerne und mit Ü­ber­zeu­gung in die­sem Jahr als zwei­fa­chen Au­to­ren­för­der­preis ver­ge­ben", heißt es in der Ju­ry­be­grün­dung.

vom 26.01.2019 | Ausgabe-Nr. 4B

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