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Mehr als nur klingendes Blech

Detmolder Posaunenquartett kleidet "Max und Moritz" in musikalisches Gewand

Das Detmolder Posaunenquartett kommt nach Bergkirchen. Foto: privat

Das Det­mol­der Po­sau­nen­quar­tett kommt nach Berg­kir­chen. Fo­to: pri­vat  weitere Bilder »

Bad Sal­zu­flen/Ret­zen-Berg­kir­chen. Die Reihe "Win­ter­kon­zerte mit der HfM Det­mol­d" in der Kir­che zu Berg­kir­chen wird auch in die­sem Jahr fort­ge­setzt. Am Sonn­tag, 20. Ja­nuar ist um 16.30 Uhr das Det­mol­der Po­sau­nen­quar­tett zu Gast, das sich mit der phan­ta­sie­rei­che Bil­der­buch­ge­schichte von Max und Mo­ritz aus­ein­an­der­setzt. Die in Wil­helm Buschs Werk vor­kom­men­den par­odis­tisch-sa­ti­ri­schen bis hin zu hu­mor­voll-tra­gi­schen Ele­mente las­sen sich auch durch Mu­sik ver­kör­pern. Und so be­geg­nen die vier Mit­glie­der des Det­mol­der Po­sau­nen­quar­tetts dem Berg­kirch­ner Pu­bli­kum gleich zu Be­ginn des Jah­res mit ei­ner gehö­ri­gen Por­tion Schalk im Nacken. Un­ter dem Ti­tel "Trom­bo­nis­si­mo" klei­den sie die Ge­schichte von Max und Mo­ritz in ein mu­si­ka­li­sches Ge­wand. Be­zeich­nen­der­weise nennt sich das Werk "­Max und Mo­ritz, Suite in sie­ben Strei­chen für Po­sau­nen­quar­tet­t". Es stammt aus der Fe­der des nie­der­län­di­schen Kom­po­nis­ten und Wahl-Münch­ners Jan Koet­sier, dem Va­ter der mo­der­nen Blech­blä­ser­kam­mer­mu­sik. Doch wie die bei­den Laus­bu­ben kom­men die vier Stu­die­ren­den kei­nes­falls da­her. Ken­nen­ge­lernt ha­ben sich Fried­rich Hult­sch, Neele Hül­ser, Jo­han­nes Opp und Ma­gnus Schrö­der in der Po­sau­nen­klasse von Pro­fes­sor Ot­mar Sto­bel der Hoch­schule für Mu­sik (HfM) Det­mold. Seit Jah­ren ver­bin­det sie eine in­ten­sive Zu­sam­men­ar­beit, die sie in et­li­chen Kon­zer­ten un­ter Be­weis stel­len konn­ten. Im zwei­ten Teil des Kon­zerts be­wei­sen sie, dass sich die Po­saune kei­nes­wegs auf tö­nen­des Blech oder jaz­zige So­unds re­du­zie­ren lässt. Die Vier neh­men ihr Pu­bli­kum mit auf eine Reise durch die Mu­sik­ge­schich­te, die mit Wer­ken von Prae­to­rius und Schein an­fängt und ü­ber Beetho­ven und De­bussy schließ­lich zu mo­der­nen Ar­ran­ge­ments führt. Klaus Som­mer, Pfar­rer der evan­ge­lisch-re­for­mier­ten Kir­che Oer­ling­hau­sen, führt das Pu­bli­kum mit char­man­tem Witz durch den Abend. An­stelle von Ein­tritts­kar­ten wird eine Kol­lekte ge­sam­melt.

vom 16.01.2019 | Ausgabe-Nr. 3A

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