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Pegelhaus ist
jetzt ein Blickfang

Philipp Kurtschewski erklärt noch einmal die einzelnen Symbole auf den Platten. Foto: Wolff

Phil­ipp Kurt­schew­ski er­klärt noch ein­mal die ein­zel­nen Sym­bole auf den Plat­ten. Fo­to: Wolff

Schie­der-Schwa­len­ber­g/Blom­berg (g­w). Seit kur­zem er­strahlt das Pe­gel­haus am &l­t;­span class="schma­ler"&g­t;­Stau­damm des Schie­der­sees in bun­ten Far­ben. Schü­ler des des Her­mann-Vöchting-Gym­na­si­ums (HVG) ha­ben das graue und un­an­sehn­li­che Ge­bäude im Rah­men ei­nes of­fi­zi­el­len Kunst­pro­jekts ge­stal­tet. Auf neun großflächi­gen Holz­plat­ten ha­ben die 20 Gym­na­sias­ten Ein­drü­cke aus Schie­der ver­ewigt. Ne­ben dem al­ten Bahn­hof, dem Schloss und dem Kah­len­berg­turm sind auch eine so­ge­nannte Schnau­zen­schnecke, ein Fisch und ein Ret­tungs­ring auf den Plat­ten zu se­hen. Ul­rich Bü­sing vom Lan­des­amt für Na­tur, Um­welt und Ver­brau­cher­schutz (LA­NUV) in Nord­rhein-West­fa­len und so­mit Haus­herr des Pe­gel­hau­ses zeigt sich be­geis­tert von den Ar­bei­ten des Dif­fe­ren­zie­rungs­kur­sus der ach­ten Klas­se. "Es ist ein­fach un­glaub­lich, was die Schü­ler ge­leis­tet ha­ben", lobt Bü­sing die Krea­ti­vität der Gym­na­sias­ten. "Ein­mal pro Wo­che ha­ben wir seit dem Früh­jahr an die­sem Pro­jekt ge­ar­bei­tet", er­klärt Leh­re­rin Ka­thinka Speckin. Da­bei gin­gen sie und Kol­le­gin Clara Mit­tel­göker sehr me­tho­disch vor. "Wir ha­ben uns zu­erst mit dem Ele­ment des Was­sers be­schäf­tig­t", er­läu­tert Speckin. "Das war erst eine kleine Her­aus­for­de­rung. Dann ha­ben wir uns aber im­mer mehr dem Thema genäher­t", so die Leh­re­rin. Im An­schluss daran be­ar­bei­te­ten die jun­gen Künst­ler die Pa­let­ten mit Acryl­far­ben, mal­ten einen Tau­cher so­wie Mo­ti­ve, die eng mit Schie­der und dem Schie­der­see ver­knüpft sind. Die Er­geb­nisse kön­nen sich se­hen las­sen. Ge­mein­sam mit ih­ren Leh­re­rin­nen und dem Haus­herrn tra­fen sich die Schü­ler nun noch ein­mal am Pe­gel­häu­schen, um sich die Kunst­werke bei Pizza und Ge­trän­ken in Ruhe an­zu­schau­en. Schü­ler Phil­ipp Kurt­schew­ski und seine Klas­sen­ka­me­ra­den zeig­ten sich von dem Pro­jekt be­geis­tert. "Wir hat­ten sehr viel Spaß da­bei ", er­klärt er. Und auch Schul­lei­ter Mi­chael Hanke war auf die Er­geb­nisse sei­ner Schütz­linge sicht­bar stolz. "Das ist Kunst­un­ter­richt, wie ich ihn mir im­mer wün­sche", er­klärte er. Es sei schön, dass die Ar­beit nicht nur für eine Ga­le­rie ge­macht wor­den sei­en. "Je­der Spa­zier­gän­ger kann nun dort ent­lang­ge­hen und sich daran er­freu­en. Die Gemälde ver­schö­nern das Pe­gel­häu­schen", so Han­ke. Angst, dass die Kunst­werke zer­stört oder be­schä­digt wer­den könn­ten, ha­ben die Ver­ant­wort­li­chen nicht. "Ich glaube nicht, dass die Bil­der je­mand be­schmier­t", ist sich Bü­sing si­cher. An­dere Pro­jekte hät­ten ge­zeigt, dass es eine Art Eh­ren­ko­dex ge­be, so­dass Bil­der nicht be­schmiert wür­den.

vom 22.12.2018 | Ausgabe-Nr. 51B

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