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16. Immobilientag der Sparkassen in Lippe im Ziegeleimuseum Lage

Träume und Räume zum Wohlfühlen

 

Kreis Lip­pe. Träumt man vom Ei­gen­heim oder ent­schei­det man sich doch lie­ber für die Miet­woh­nung? Mit die­ser Fra­ge­stel­lung be­schäf­tigt sich der 16. Im­mo­bi­li­en­tag der Spar­kas­sen in Lip­pe, der am Sonn­tag, 4. No­vem­ber, von 11 bis 17 Uhr, im Zie­ge­lei­mu­seum Lage statt­fin­det. Hier ste­hen Ex­per­ten Rede und Ant­wort. Mehr als 400 Ob­jekte ha­ben die Im­mo­bi­li­en­be­ra­ter im Vor­feld der Aus­stel­lung für die Prä­sen­ta­tion auf­be­rei­tet. Das An­ge­bot ist breit ge­fächert: vom Bau­grund­stück ü­ber die Ei­gen­tums­woh­nung und das Ein­fa­mi­li­en­haus bis hin zum großen Mehr­fa­mi­li­en­haus. Der Ein­tritt ins Mu­seum ist aus An­lass der Ver­an­stal­tung frei. Für die jüngs­ten Be­su­cher wird es im Rah­men der Ver­an­stal­tung ein spe­zi­el­les Pro­gramm ge­ben. Markt­ge­rechte Prei­se? Beim Kauf ei­ner Im­mo­bi­lie spielt es vor­erst keine Rol­le, ob diese selbst ge­nutzt oder ver­mie­tet wird. Man in­ves­tiert lang­fris­tig in die ei­gene Zu­kunft. Der Markt bie­tet für je­den Geld­beu­tel et­was. "Ei­nes der wich­tigs­ten Kri­te­rien beim Kauf ei­ner Im­mo­bi­lie ist die La­ge. Je bes­ser sie ist, de­sto teu­rer kann die Woh­nung oder das Haus ver­mie­tet oder zu ei­nem späte­ren Zeit­punkt wie­der ver­kauft wer­den", in­for­miert Bodo Schil­ling, Ab­tei­lungs­lei­ter Im­mo­bi­li­enCen­ter der Spar­kasse Lem­go. "Für eine Woh­nung ent­schei­det sich häu­fig ein In­ter­es­sent, der noch nicht so viel Ei­gen­ka­pi­tal hat, denn sie ist im Re­gel­fall güns­ti­ger als ein Haus. Be­son­ders be­gehrt ist hier die Kom­bi­na­tion aus ru­hi­ger Wohn­ge­gend und Nähe zum Zen­trum", be­rich­tet Oli­ver Klitz­ke, Ge­schäfts­füh­rer der S Im­mo­bi­lien GmbH der Spar­kasse Pa­der­born-Det­mold. "Wer eine Woh­nung kauft, muss sich aber im­mer darü­ber be­wusst sein, dass es Nach­barn und an­dere Ei­gentü­mer gib­t." Viele In­ter­es­sen­ten su­chen Im­mo­bi­lien auch aus Grün­den der Al­ters­vor­sor­ge. Es gibt viele Vor­tei­le, die für Wohn­ei­gen­tum spre­chen, er­klären die Im­mo­bi­lien-Ex­per­ten: Wer in den ei­ge­nen vier Wän­den wohnt, hat mehr Ge­stal­tungs­spiel­raum als ein Mie­ter. Spe­zi­ell in der ak­tu­el­len Zin­s­phase ist ein Dar­le­hen für eine Im­mo­bi­lie güns­tig. Die Dar­le­hens­ra­ten blei­ben in der Re­gel ü­ber min­des­tens zehn Jahre gleich hoch - Mie­ten kön­nen stei­gen. Ist die Im­mo­bi­lie ab­be­zahlt, kann man bis ans Le­bens­ende miet­frei woh­nen. Im Ge­gen­satz zu mög­li­chen an­de­ren In­ves­ti­tio­nen ist der Wert ei­ner Im­mo­bi­lie oft ü­ber eine sehr lange Zeit sta­bil. Der Im­mo­bi­li­en­tag ruft die Ex­per­ten auf den Plan. Sie be­rech­nen bei­spiels­wei­se, wie viel Wohn­raum man sich leis­ten kann und hel­fen bei der Su­che nach dem pas­sen­den Ob­jekt. Die Mie­ten sind oft­mals höher als die zu er­war­ten­den Fi­nan­zie­rungs­ra­ten", sind sich die Im­mo­bi­li­enex­per­ten der Spar­kas­sen in Lippe ei­nig. Auch die staat­li­che Wohn-Ries­ter-För­de­rung darf nicht ver­ges­sen wer­den. Es ist sinn­voll, die ei­gene Al­ters­vor­sorge auf meh­rere Säu­len zu ver­tei­len. Die ei­gen­ge­nutzte Im­mo­bi­lie ist ein wich­ti­ges Ele­ment der op­ti­ma­len Al­ters­vor­sor­ge.

vom 27.10.2018 | Ausgabe-Nr. 43B

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