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Die Besenstilmaschine ist ein Hingucker

Tausende flanieren am Wochenende über den Meinberger Bauernmarkt

Handwerker präsentieren den Bauernmarkt-Besuchern ihre Arbeit: (von links) Manfred Pape drechselt unter den interessierten Blicken der Besucher Matthias Simon und Helmut Gattmann. Foto: Bartling

Hand­wer­ker prä­sen­tie­ren den Bau­ern­markt-Be­su­chern ihre Ar­beit: (von links) Man­fred Pape drech­selt un­ter den in­ter­es­sier­ten Bli­cken der Be­su­cher Matt­hias Si­mon und Hel­mut Gatt­mann. Fo­to: Bart­ling  weitere Bilder »

Horn-Bad Mein­berg (r­b). Ein be­son­de­res Bild hat sich am Wo­chen­ende in Bad Mein­berg ge­bo­ten: Vom Hein­rich-Drake-Platz bis zum Brun­nen­tem­pel reih­ten sich bunte Bu­den naht­los an­ein­an­der, wech­sel­ten sich far­ben­frohe Blu­men­ge­ste­cke ab mit kunst­voll ge­schnitz­ten Holzskulp­tu­ren und duf­ten­den Spe­zia­litäten vom Grill. Auch fri­sche Le­bens­mit­tel und prak­ti­sche Uten­si­lien für Haus und Hof hat­ten die rund 130 Aus­stel­ler bei der dies­jäh­ri­gen Auf­lage des Bau­ern­mark­tes im An­ge­bot. Auch der klas­si­schen Hand­werks­kunst wurde auf dem Bau­ern­markt ge­frönt. So er­klärte etwa Drechs­ler Man­fred Pape in­ter­es­sier­ten Bau­ern­markt-Be­su­chern die Ei­gen­hei­ten sei­nes Hand­werks und gab Ein­bli­cke in seine Ar­beit. Großer Hin­gu­cker war auch die his­to­ri­sche Be­sen­stil-Ma­schine von Lud­wig Pott, der erst­mals da­mit in Bad Mein­berg zu Gast war: "­Die Ma­schine stammt aus den 30er Jah­ren und wurde da­mals von Tisch­lern ge­nutzt, um aus Resthöl­zern Be­sen­stile her­zu­stel­len", in­for­mierte der Samm­ler. Die Ma­schine habe er aus Thürin­gen mit­ge­bracht, re­stau­riert und nutze Märkte wie den in Bad Mein­berg, um sie nun ei­ner brei­ten Öf­fent­lich­keit vor­zu­stel­len. "Es geht mir dar­um, die Leute mit der Ma­schine zu un­ter­hal­ten und mit ih­nen ins Ge­spräch zu kom­men." Die Be­su­cher seien alle aus­ge­spro­chen freund­lich und der Markt lasse mit sei­nem breit ge­fächer­ten An­ge­bot keine Wün­sche of­fen, lobte er. Durch­weg po­si­tive Re­so­nanz gab es auch von Sei­ten der Be­su­cher. "Ich finde es toll, dass hier ne­ben Le­bens­mit­teln, Schmuck und Kunst­hand­werk auch his­to­ri­sche Gerät­schaf­ten prä­sen­tiert wer­den. Die Ver­kaufsstände ge­ben ein tol­les Bild ab", resü­mierte Hel­mut Gatt­mann, der aus Os­na­brück für einen Ab­ste­cher nach Bad Mein­berg kam. Die Freun­din­nen Eli­sa­beth Kö­nig, Sa­bine Schulz und Hei­drun Bei­neke aus Blom­berg schlen­dern be­reits seit fünf Jah­ren re­gel­mäßig ü­ber den Bau­ern­markt und ha­ben sich auch die­ses Mal wie­der einen schö­nen Nach­mit­tag ge­macht: "Es macht ein­fach Spaß, bei tol­lem Wet­ter einen Streif­zug ent­lang der Stände zu un­ter­neh­men und die An­ge­bote der Händ­ler zu durch­stö­bern", meinte Sa­bine Schulz. Auch mu­si­ka­lisch wurde beim Bau­ern­markt-Wo­chen­ende ei­ni­ges ge­bo­ten: Am Sams­tag un­ter­hiel­ten etwa die "Eg­gelän­der-Böh­mi­sche" die Be­su­cher, am Sonn­tag mu­si­zier­ten der Mu­sik­ver­ein Leo­pold­stal-Vin­se­beck und "­Die 2 Schwein­fur­ter". Seit Jah­ren rich­ten die Mit­glie­der des Ver­eins "­Bad Mein­ber­g" eh­ren­amt­lich den Bau­ern­markt aus. Die stets po­si­ti­ven Rück­mel­dun­gen von Be­su­chern und Händ­lern bestär­ken sie in ih­rer Ar­beit. Auch in die­sem Jahr sei der Markt laut der Vor­sit­zen­den Anne Oelers-Al­ber­tin "­sehr zu­frie­den­stel­len­d"ü­ber die Bühne ge­gan­gen: "­Die äuße­ren Be­din­gun­gen sind op­ti­mal und am Sonn­tag war das Gelände schon um 10 Uhr gut ge­füllt, ob­wohl der Markt selbst erst um 11 Uhr eröff­ne­te." Auch am Sams­tag sei der Markt sehr gut be­sucht ge­we­sen. "Ich habe viele Leute mit Ein­kaufsta­schen ge­se­hen und das Le­bens­mit­te­l­an­ge­bot wird oh­ne­hin im­mer gut an­ge­nom­men."

vom 27.10.2018 | Ausgabe-Nr. 43B

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