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BRDigung beschallt den Köterberg

10. Auflage des Rockfestivals mit größerer Bühne und verbessertem Sound

Die Musiker von BRDigung nehmen bei ihren Konzerten kein Blatt vor den Mund, und auch ihre Fans bringen ihre Meinung gestenreich zum Ausdruck. Foto: Sandra Böck

Die Mu­si­ker von BR­Di­gung neh­men bei ih­ren Kon­zer­ten kein Blatt vor den Mund, und auch ihre Fans brin­gen ihre Mei­nung ges­ten­reich zum Aus­druck. Fo­to: San­dra Böck

Lügde-Niese (sa­d). Ein wohl ab­ge­stimm­tes Line-Up aus lo­ka­len und na­tio­na­len Bands "­mit va­ri­ie­ren­den Här­te­gra­den" ha­ben Or­ga­ni­sa­tor Björn Schra­der und Boo­ker Kai Schra­der für die zehnte Auf­lage von "­Rock am Köter­ber­g" am Sams­tag, 18. Au­gust zu­sam­men­ge­stellt. Ü­ber die Jahre ist das Fes­ti­val zu ei­nem Pflicht­ter­min für An­hän­ger här­te­rer Mu­si­krich­tun­gen ge­wor­den. Mit ei­ner größe­ren Bühne und ver­bes­ser­ter Tech­nik wol­len die Ver­an­stal­ter das Event auf dem Fest­platz im Lüg­der Orts­teil Niese wei­ter auf­wer­ten.

"Wir woll­ten auf der einen Seite einen be­kann­te­ren Head­li­ner ho­len, was uns mit BR­Di­gung ge­lun­gen ist, im­mer­hin stand ihr letz­tes Al­bum in den Top 10 der Charts", freut sich Schra­der. "A­ber es war uns auch wich­tig, Bands zu ver­pflich­ten, die die Ge­schichte von "­Rock am Köter­ber­g" mit­ge­prägt ha­ben", er­klärt er. Man wolle bei der Band­aus­wahl nie ver­ges­sen, die hie­sige Szene zu un­ter­stüt­zen. "Natür­lich spie­len dort auch Sym­pa­thien eine Rol­le. Bands die sich hier be­reits toll prä­sen­tiert ha­ben, sind im­mer wie­der gerne ge­se­hen." Gam­b­lers: Die Lip­per eröff­nen die Bühne in Nie­se. Nach ei­ner klei­nen Aus­zeit wurde die Co­ver­band, die mo­derne und alte Klas­si­ker per­formt, zum Rock am Köter­berg wie­der­be­lebt. "­Die wa­ren schon bei der ers­ten Auf­lage da­bei, des­we­gen woll­ten wir sie auf je­den Fall da­bei ha­ben", er­klärt Or­ga­ni­sa­tor Björn Schra­der. Soul Cry­ing Out: Die Band aus Lemgo mag zwar erst seit circa 2015 be­ste­hen, hat es aber im­mer­hin schon ein­mal bis nach Bu­da­pest ge­bracht. "­Soul Cry­ing Out" bie­ten klas­si­schen Rock, der auch mal in wei­chere Ge­filde ab­biegt. Voll­ver­sion: Die Ex­ter­ta­ler wa­ren mit ih­rem Deutsch-Po­p­rock be­reits 2016 bei ‚­Rock am Köter­ber­g‘. "Ein Ge­heim­tipp aus der Re­gion", meint Björn Schra­der. "Voll­ver­sion" ver­spricht" eine ener­gie­ge­la­dene Show, die mit­reißt und zum Ver­schnau­fen keine Zeit lässt". BR­Di­gung: Die Deutsch­punk-Band aus Kem­pen am Nie­der­rhein fährt einen mo­der­nen Sound mit po­li­ti­scher Fär­bung und viel Witz. Zwi­schen Sys­tem­kri­tik und deut­li­cher Po­si­tio­nie­rung bleibt auch im­mer Raum für Spaß. Ihr 2018 er­schie­ne­nes Al­bum "­Zeitzün­der" konnte sich so­gar kurz­zei­tig bis auf Platz 8 der deut­schen Al­bum­charts vor­schie­ben. Matt Eagle: "­Die ha­ben uns letz­tes Jahr so ü­ber­zeugt, die ha­ben die Leute so an­ge­heizt, wir ha­ben die Band noch gleich am sel­ben Abend für die­ses Jahr wie­der ge­bucht", erzählt Björn Schra­der be­geis­tert. Die fünf­köp­fige Combo aus Pa­der­born co­vert sich quer durch Rock und Me­tal von den 70ern bis heu­te. Kon­stanz war den Mit­glie­dern des Ver­eins "­Rock am Köter­ber­g" auch be­züg­lich der Fi­nan­zen wich­tig. "Wir ha­ben die Preise im Ver­gleich zum Vor­jahr nicht an­ge­ho­ben", ver­si­chert der Or­ga­ni­sa­tor. "Wir wol­len güns­tig und be­zahl­bar blei­ben." Was aber nicht heiße, dass das Fes­ti­val sich nicht wei­ter ent­wi­cke­le. Zum Ju­biläum habe man ex­tra eine größere Bühne an­ge­mie­tet, Sound und Tech­nik fahre man jetzt noch höher. "Ins­ge­samt ist al­les ein we­nig aus­ge­wief­ter", freut Schra­der sich. Ne­ben der ob­li­ga­to­ri­schen Bier- und Im­biss­bude gibt es die­ses Jahr auch Cock­tails. "Je­des ‚­Rock am Köter­ber­g‘ war fried­lich und har­mo­nisch, dafür krie­gen wir im­mer Lob. Das wünsch ich mir ge­nau so für die­ses Jahr. Nur mit ein paar mehr Be­su­chern", sagt er au­gen­zwin­kernd. Des­halb ist vor al­lem in Sa­chen Wet­ter Dau­mendrü­cken an­ge­sagt. "Im letz­ten Jahr hat uns der starke Re­gen­fall zur falschen Zeit be­dau­er­li­cher­weise ei­nige Gäste ge­kos­tet", be­klagt der Or­ga­ni­sa­tor. Statt der üb­li­chen 500 hät­ten nur 350 Mu­sik­be­geis­terte den Weg zum Fest­platz ge­fun­den. Für die Si­cher­heit der Be­su­cher sei auch dies­mal wie­der ein um­fas­sen­des Kon­zept vor­be­rei­tet wor­den. "Wir be­fin­den uns in en­ger Ab­spra­che mit der Stadt. Von Not­aus­gän­gen bis zur Kran­ken­wa­gen­zu­fahrt ist al­les vor­schrifts­mäßig or­ga­ni­sier­t", ver­si­chert Björn Schra­der. Kar­ten für das Fes­ti­val gibt es im Vor­ver­kauf für 10 Eu­ro, an der Abend­kasse kos­ten diese 15 Eu­ro. Die Vor­ver­kaufs­stel­len fin­den sich on­line un­ter "ww­w.rockam­koe­ter­ber­g.­de".

vom 04.08.2018 | Ausgabe-Nr. 31B

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