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Ausstellungseröffnung "the life between death and death" im Eichenmüllerhaus  

 

Lemgo (la). Sich selbst ein Bild ma­chen– das wünscht sich der Düs­sel­dor­fer Künst­ler Jo­sef Ro­sa­lia Hein für seine Aus­stel­lun­gen. Am Sonn­tag, 17. Juni stellt er den Zy­klus "­the life bet­ween death and dea­th" in der Städ­ti­schen Ga­le­rie Ei­chen­mül­ler­haus vor. Die Ver­nis­sage be­ginnt um 11.30 Uhr mit der Be­grüßung durch Bür­ger­meis­ter Dr. Rei­ner Aus­ter­mann und ei­ner Ein­führung durch den Kunst­his­to­ri­ker Dr. José Kast­ler. Jo­sef Ro­sa­lia Hein ar­bei­tet seit 2007 an dem Zy­klus. Da­bei han­delt es sich um Ar­beits­pro­ben, die stark be­ein­flusst sind von den zeit­genös­si­schen Me­dien. Ge­zeigt wer­den Skulp­tu­ren, Raum­in­stal­la­tio­nen und Ma­le­rei. Bild­haue­rei und Ma­le­rei schließen sich für ihn nicht aus. Er macht bei­des. Man­che Kunst­werke be­fin­den sich auf der Grenze zwi­schen Skulp­tur und Ma­le­rei. Oft lässt sich Hein für seine Werke von zeit­genös­si­schen Me­dien wie Re­por­tage-Fo­to­gra­fien oder Bil­dern aus Film und Fern­se­hen in­spi­rie­ren. Diese fin­den dann ver­än­dert Ein­gang in seine Wer­ke. Hein be­nutzt die ver­schie­dens­ten Werk­stoffe wie Bron­ze, Holz, Wachs oder All­tags­ge­genstän­de.
Je­der Be­trach­ter solle "­seine ei­gene Ge­schichte zu den Bil­dern und Skulp­tu­ren er­fin­den", sagt der Künst­ler. Ge­bo­ren wurde Jo­sef Ro­sa­lia Hein 1979 im pfäl­zi­schen Bad Dürk­heim. heute lebt und ar­bei­tet er in Düs­sel­dorf. Seine künst­le­ri­sche Aus­bil­dung er­hielt er 2003 bis 2010; zu­erst an der Kunst­hoch­schule Kas­sel, dann am "­Si­chuan Fine Arts In­sti­tute Chong­qing" (China) und an der Kunst­aka­de­mie Düs­sel­dorf. 2008 war er er­neut in China tätig, als "Ar­tist in Re­si­dence des Re­si­dency Pro­gram Chong­qing". 2012 wurde ihm der Pfalz­preis für Ma­le­rei zu­er­kannt.

Hein ar­bei­tet mit den un­ter­schied­lichs­ten Werk­stof­fen in den Spar­ten Ma­le­rei und Bild­haue­rei, zu­meist in Werk­grup­pen, die im­mer auch mit­ein­an­der Ver­bin­dun­gen ein­ge­hen. Die Aus­stel­lung ist vom 21. Juni bis zum 15. Juli in der Städ­ti­schen Ga­le­rie Ei­chen­mül­ler­haus, Bra­ker Mitte 39, zu se­hen. Die Ga­le­rie ist don­ners­tags bis sonn­tags von 10 bis 13 Uhr und 13.30 bis 18 Uhr geöff­net. Zur Ver­nis­sage ist die Ga­le­rie durch­gän­gig von 10 bis 18 Uhr geöff­net. Der Ein­tritt ist frei­.  Wei­tere In­for­ma­tio­nen zum Pro­gramm der Städ­ti­schen Ga­le­rie Ei­chen­mül­ler­haus gibt es un­ter "ww­w.ei­chen­mu­el­ler­haus.­de".

vom 16.06.2018 | Ausgabe-Nr. 24B

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