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In Heidenoldendorf rollen die Bagger an

Kreuzung soll am Ende sicherer und leistungsfähiger sein

Im Gespräch: Projektleiter Detlef Wehrmann (2. von rechts) erläutert die Umbau-Pläne für den Kreuzungsumbau in Heidenoldendorf. Foto: WAG

Im Ge­spräch: Pro­jekt­lei­ter Det­lef Wehr­mann (2. von rechts) er­läu­tert die Um­bau-Pläne für den Kreu­zungs­um­bau in Hei­de­nol­den­dorf. Fo­to: WAG

Det­mold-Hei­de­nol­den­dorf (WAG). Rund 60 Hei­de­nol­den­dor­fer kom­men zum Bau­stel­len­ge­spräch und in­for­mier­ten sich ü­ber die ge­plan­ten Bau­ar­bei­ten. Be­vor in gut zwei Wo­chen in Hei­de­nol­den­dorf die Bag­ger an­rol­len, gab es großes In­ter­esse und viele Rück­fra­gen wie der Ver­kehrs­kno­ten­punkt in Zu­kunft aus­se­hen soll. Ein­ge­la­den hatte die SPD Hei­de­nol­den­dorf-Hid­de­sen zu ei­nem Orts­ter­min mit der Ver­wal­tung. Da­bei wurde auch mit dem Gerücht auf­geräumt, der Um­bau er­folge nur auf­grund der künf­ti­gen Dia­go­nal­que­rung für Rad­fah­rer. Ei­gent­lich hätte die Bau­stelle schon eher star­ten sol­len, hieß es dort. Lo­gis­tisch sei der spätere Ter­min al­ler­dings we­sent­lich güns­ti­ger. "­Die Bau­firma kann ab Juli mit zu­sätz­li­chen Ka­pa­zitäten los­le­gen. Es bleibt bei der vor­ge­se­he­nen Fer­tig­stel­lung Ende No­vem­ber", er­klärte Pro­jekt­lei­ter Det­lef Wehr­mann von der Stadt Det­mold gemäß ei­ner Pres­se­mit­tei­lung des SPD-Orts­ver­eins. Das freut die So­zi­al­de­mo­kra­ten: "Wenn sich die Bau­zeit und da­mit die Be­las­tung ver­kürzt, ist das für Hei­de­nol­den­dorf eine gute Nach­richt", resü­mierte SPD-Orts­chef Dr. Den­nis Ma­el­zer. Die Aus­ge­stal­tung der Kreu­zung hatte in der Ver­gan­gen­heit im­mer wie­der zu ge­fähr­li­chen Si­tua­tio­nen ge­führt und ist ver­kehrs­recht­lich be­reits seit ei­ni­ger Zeit nicht mehr ge­stat­tet. Künf­tig soll es bei der Ü­ber­que­rung von der Hid­de­ser- auf die Hei­de­nol­den­dor­fer Straße nicht mehr dar­auf an­kom­men, wel­ches Fahr­zeug die Nase vorn hat. Aus den zwei mit den Ab­bie­gern kom­bi­nier­ten Ge­ra­de­aus­spu­ren wird eine se­pa­rate Ge­ra­de­aus­spur und je­weils eine Spur für Rechts- und für Links­ab­bie­ger wer­den. Bei man­chen Hei­de­nol­den­dor­fern sei im Vor­feld der Ein­druck ent­stan­den, die Kreu­zung werde al­lein we­gen der Dia­go­nal­que­rung für Rad­fah­rer um­ge­stal­tet, heißt es in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung. Die­ses Gerücht wurde bei der Ver­samm­lung ent­kräf­tet: "­Die Kreu­zung ist am Ende si­che­rer und leis­tungs­fähi­ger. Das ist das Ent­schei­den­de", so Orts­bür­ger­meis­ter und Rats­mit­glied Wolf­gang Schrie­gel (SPD). Im An­schluss nut­zen viele Bür­ger noch die Mög­lich­keit, mit ih­ren ört­li­chen Ver­tre­tern bei Brat­wurst und Ge­trän­ken ins Ge­spräch zu kom­men.

vom 16.06.2018 | Ausgabe-Nr. 24B

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