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Zu schnell im gestohlenen Auto

Mutmaßlicher Einbrecher tappt auf der Autobahn A 2 in Bielefeld in Radarfalle  

 

Kreis Lip­pe/­Pa­der­born. "­Dumm­heit muss be­straft wer­den"– die Po­li­zei in Pa­der­born hofft das diese Re­dens­art ins­be­son­dere auf einen mut­maß­li­chen Ein­bre­cher zu­trifft, der mit ei­nem ge­stoh­le­nen Fahr­zeug auf der A 2 am Bie­le­fel­der Berg ge­blitzt wor­den ist und mit dem Fo­to, wel­ches nach Ge­richts­be­schluss zur Öf­fent­lich­keits­fahn­dung frei­ge­ge­ben wor­den ist, nun ge­sucht wird. Wer An­ga­ben zur Iden­ti­tät des ab­ge­bil­de­ten Man­nes oder zu sei­nem Auf­ent­halts­ort ma­chen oder sons­tige sach­dien­li­che Hin­weise ge­ben kann, wird ge­be­ten sich un­ter der Ruf­num­mer (05251) 3060 mit der Po­li­zei in Pa­der­born in Ver­bin­dung zu set­zen.

Zum Hin­ter­grund: In Pa­der­born, Pa­der­bor­ner Orts­tei­len, Lich­tenau und Bor­chen ver­üb­ten un­be­kannte Täter Mitte Fe­bruar meh­rere Ein­brüche in Se­nio­ren- und Pfle­ge­heime so­wie Arzt­pra­xen und Büros. In der Nacht zum 21. Fe­bruar brach ver­mut­lich die glei­che Bande in einen Kin­der­gar­ten in Pa­der­born-We­wer ein. Ein Zeuge be­ob­ach­tete die Tat und alar­mierte die Po­li­zei. Auch die Täter merk­ten, dass sie auf­ge­flo­gen wa­ren und flüch­te­ten mit ei­nem Opel Com­bo. Den flucht­ar­tig ver­las­se­nen Wa­gen mit LIP-Kenn­zei­chen ent­deckte die Po­li­zei im Zuge der Fahn­dung in ei­ner Sei­ten­straße nicht weit vom Tat­ort ent­fernt. Die Täter wa­ren zu Fuß ent­kom­men. Der blaue Opel-Kombi ist am 9.­Fe­bruar .2018 in Bad Sal­zu­flen ge­stoh­len wor­den. In dem Auto fand die Po­li­zei Beute aus meh­re­ren Ein­brüchen. Die un­be­kannte Ein­bre­cher­bande ist sehr wahr­schein­lich auch für wei­tere Ta­ten außer­halb des Krei­ses Pa­der­born, mög­li­cher­weise auch hier in Lip­pe, ver­ant­wort­lich. Im Zuge der Er­mitt­lun­gen stellte sich her­aus, dass der ge­stoh­lene Opel am 10. Fe­bruar nachts um 2.15 Uhr auf der A2 bei Bie­le­feld von ei­ner sta­tionären Ge­schwin­dig­keits­mess­an­lage "­ge­blitz­t" wor­den war. Der un­be­kannte Fah­rer war im 100er Be­reich ü­ber 30 km/h schnel­ler ge­fah­ren.

vom 14.04.2018 | Ausgabe-Nr. 15B

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