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Schöffen und Jugendschöffen

Das Ehrenamt wird für die Zeit von 2019 bis 2023 gewählt

La­ge. Ge­sucht wer­den Be­wer­be­rin­nen und Be­wer­ber, die in der Ge­meinde woh­nen und min­des­tens 25 und höchs­tens 69 Jahre alt sind. Wähl­bar sind deut­sche Staats­an­gehö­ri­ge, die die deut­sche Spra­che aus­rei­chend be­herr­schen. Wer zu ei­ner Frei­heits­s­trafe von mehr als sechs Mo­na­ten ver­ur­teilt wurde oder ge­gen wen ein Er­mitt­lungs­ver­fah­ren we­gen ei­ner schwe­ren Straf­tat schwebt, die zum Ver­lust der Ü­ber­nahme von Eh­ren­äm­tern führen kann, ist von der Wahl aus­ge­schlos­sen. Auch haupt­amt­lich in oder für die Jus­tiz Tätige und Re­li­gi­ons­die­ner sol­len nicht zu Schöf­fen ge­wählt wer­den. 
Schöf­fen wer­den als eh­ren­amt­li­che Rich­ter tätig und müs­sen Be­weise und Aus­sa­gen wür­di­gen, also die Wahr­schein­lich­keit be­stim­men, ob sich ein be­stimm­tes Ge­sche­hen wie in der An­klage be­haup­tet er­eig­net hat oder nicht. Die Le­bens­er­fah­rung, die ein Schöffe mit­brin­gen muss, kann aus be­ruf­li­cher Er­fah­rung oder ge­sell­schaft­li­chem En­ga­ge­ment re­sul­tie­ren. Das ver­ant­wor­tungs­volle Amt ei­nes Schöf­fen ver­langt in ho­hem Maße Un­par­tei­lich­keit, Selbst­stän­dig­keit und Reife des Ur­teils, aber auch geis­tige Be­weg­lich­keit und ge­sund­heit­li­che Eig­nung. Ju­ris­ti­sche Kennt­nisse sind nicht er­for­der­lich. 
­In­ter­es­sen­ten für das Schöf­fen­amt in all­ge­mei­nen Strafsa­chen ge­gen Er­wach­sene kön­nen sich bis zum Sams­tag, 31. März, bei der Stadt La­ge, Fach­gruppe Zen­tra­ler Ser­vice un­ter der (05232) 601100 oder per E-Mail: "d.s­lot­ta@la­ge.­de" be­wer­ben. Ein ent­spre­chen­des For­mu­lar kann auch von der In­ter­netseite der Stadt Lage "ww­w.la­ge.­de" oder un­ter "ww­w.­scho­ef­fen­wahl.­de" her­un­ter­ge­la­den wer­den.

vom 03.03.2018 | Ausgabe-Nr. 9B

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