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Fehlende Grundlage

Jusos OWL gegen Große Koalition

Kreis Lip­pe. Die Ju­sos Ost­west­fa­len-Lippe spre­chen sich ge­gen die Auf­nahme von Ko­ali­ti­ons­ver­hand­lun­gen mit CDU und CSU aus. "­Diese Son­die­rungs­ver­ein­ba­rung ist keine Grund­lage für eine Ko­ali­tion, die Deutsch­land und Eu­ropa ge­rech­ter, de­mo­kra­ti­scher und gut für die Zu­kun ft auf­ge­stellt ma­chen kann.", so der Juso-Re­gio­nal­vor­sit­zende Micha Heit­kamp. Be­son­ders stört die Jung­so­zia­list*in­nen, dass am­bi­tio­nierte Maß­nah­men für eine ge­rech­tere Ge­sell­schaft wie etwa mehr Steu­er­ge­rech­tig­keit oder ein Ende der Zwei-Klas­sen-Me­di­zin feh­len.

Außer­dem hin­ter­lasse das Ka­pi­tel zu Mi­gra­tion mehr Fra­ge­zei­chen als ver­nünf­tige Ide­en, wie man In­te­gra­tion ge­stal­ten kön­ne. "­Po­pu­lis­ti­sche CSU-For­de­run­gen wie eine Ober­grenze von 180.000 bis 220.000 Men­schen wi­der­spre­chen dem in­di­vi­du­el­len Grund­recht auf Asyl, das je­doch - wie an an­de­rer Stelle be­tont - nicht an­ge­tas­tet wer­den soll. Statt solch wi­der­sin­ni­ger Schein-Kom­pro­misse wäre es bes­ser ge­we­sen, die ge­lin­gende In­te­gra­tion ü­ber Bil­dung und Ar­beit in den Vor­der­grund zu stel­len", so die stell­ver­tre­tende Re­gio­nal­vor­sit­zende Nora Wie­ners.

vom 17.01.2018 | Ausgabe-Nr. 3A

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