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Am Reformationstag

Brötchen- und Blumenverkauf erlaubt

Kreis LIp­pe. Ge­schäf­te, die ü­ber­wie­gend Blu­men und Pflan­zen, Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten oder Back- und Kon­di­tor­wa­ren zum Ver­kauf an­bie­ten, dür­fen am Re­for­ma­ti­ons­tag, 31. Ok­to­ber, für die Dauer von fünf Stun­den öff­nen. Das re­gelt das La­denöff­nungs­ge­setz NRW. Diese Vor­schrift greift auch am dar­auf fol­gen­den Al­ler­hei­li­gen­tag.

Der Land­tag Nord­rhein-West­fa­lens hatte im Jahr 2015 ent­schie­den, den 500. Re­for­ma­ti­ons­tag am 31. Ok­to­ber die­ses Jah­res ein­ma­lig zu ei­nem Fei­er­tag zu er­klären. Da­mit gel­ten die Re­ge­lun­gen des Lan­des­la­denöff­nungs­ge­set­zes. Am Re­for­ma­ti­ons­tag dür­fen dem­nach nur Ge­schäfte öff­nen, de­ren Kern­sor­ti­ment aus ei­ner oder meh­re­rer der Wa­ren­grup­pen Blu­men und Pflan­zen, Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten oder Back- und Kon­di­tor­wa­ren be­steht. Je­doch dür­fen nur Wa­ren des Kern­sor­ti­ments und ei­nes be­grenz­ten Rand­sor­ti­ments ver­kauft wer­den. Außer­dem ist es er­laubt, Be­su­cher von Mu­se­en, Sport- und Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen im Um­feld der Ver­an­stal­tung zu ver­pfle­gen. Auch Hoflä­den land­wirt­schaft­li­cher Be­triebe dür­fen an die­sem Tag für fünf Stun­den öff­nen und ihre selbst er­zeug­ten land­wirt­schaft­li­chen Pro­dukte ver­kau­fen. Die zu­stän­di­gen Ord­nungs­behör­den vor Ort kön­nen darü­ber hin­aus den Re­for­ma­ti­ons­tag als ver­kaufsof­fe­nen Fei­er­tag frei­ge­ben. Sie re­geln, wel­che Sor­ti­mente ver­kauft und wo Ge­schäfte geöff­net wer­den dür­fen. Al­ler­hei­li­gen, 1. No­vem­ber, ist ein so ge­nann­ter stil­ler Fei­er­tag. Es gilt ein en­ge­res Ar­beits- und Ver­an­stal­tungs­ver­bot als für an­dere Sonn- und Fei­er­ta­ge. Von 5 bis 18 Uhr sind zum Bei­spiel Märk­te, ge­werb­li­che Aus­stel­lun­gen, sport­li­che Ver­an­stal­tun­gen, Volks­feste und alle an­dere öf­fent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen, die der Un­ter­hal­tung die­nen, ver­bo­ten. Nicht zuläs­sig ist ebenso die Frei­gabe als ver­kaufsof­fe­ner Fei­er­tag. Ge­schäfte mit dem Kern­sor­ti­ment Blu­men und Pflan­zen, Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten oder Back- und Kon­di­tor­wa­ren dür­fen je­doch für fünf Stun­den öff­nen. Wie be­reits am Re­for­ma­ti­ons­tag zu­vor, dür­fen je­doch nur Wa­ren des Kern­sor­ti­ments und ei­nes be­grenz­ten Rand­sor­ti­ments ver­kauft wer­den. Mit dem "­Ge­setz ü­ber die Be­stim­mung des 31. Ok­to­ber 2017 als 500. Jah­res­tag der Re­for­ma­tion zum Fei­er­tag in Nord­rhein-West­fa­len" wird die­ser Tag zum ein­ma­li­gen Fei­er­tag im Sinne des Ge­set­zes ü­ber die Sonn- und Fei­er­tage NRW er­klärt. Es fin­den die fei­er­tags­recht­li­chen Bun­des- und Lan­des­re­ge­lun­gen auf die­sen Tag An­wen­dung. Die­ser Tag un­ter­liegt da­mit den ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten zum Fei­er­tags­schutz, bei­spiels­weise dem all­ge­mei­nen Ar­beits­ver­bot.

vom 25.10.2017 | Ausgabe-Nr. 43A

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