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Schmuck und Uhren
sind seine Passion

Juwelier Meintrup in der Bruchstraße besteht 25 Jahre

 

Det­mold (cp). Erst 25 Jahre war Pe­ter Mein­trup, als er 1992 den Schritt in die Selbst­stän­dig­keit wagte und das Ju­we­lier­ge­schäft Stader­mann ü­ber­nahm. Mitt­ler­weile fir­miert der Ju­we­lier an der Bruch­straße 1 seit ei­nem Vier­tel­jahr­hun­dert un­ter sei­nem Na­men. 
­Sein Be­ruf wurde Pe­ter Mein­trup quasi in die Wiege ge­legt: Be­reits in fünf­ter Ge­ne­ra­tion pflegt der 50-Jäh­rige die Uhr­ma­cher­kunst. Das el­ter­li­che Ge­schäft in Del­brück führt sein Bru­der. Pe­ter Mein­trup hin­ge­gen zog es fort aus dem Pa­der­bor­ner Land: Er lernte sein Hand­werk in Güters­loh, ver­tiefte dann seine Fer­tig­kei­ten an ver­schie­de­nen Sta­tio­nen in ganz Deutsch­land, un­ter an­de­rem drei Jahre bei Ju­we­lier Stader­mann in Det­mold. 
Ein ei­ge­ner La­den? "Daran habe ich da­mals ei­gent­lich noch nicht ge­dacht", schmun­zelt Mein­trup. Aber als Stader­manns sich 1992 aus Al­ters­grün­den zurück­zo­gen, wagte er den Ein­stieg und ließ sich als Ju­we­lier und Uhr­ma­cher­meis­ter in der Re­si­denz­stadt nie­der. "Ich war zwar noch jung, aber diese Ge­le­gen­heit musste ich er­grei­fen", so der Uhr­ma­cher­meis­ter. Sein Ge­schäft in Markt­platz­nähe blickt auf eine lange Tra­di­tion zurück. 1868 grün­dete Al­bert von der Lin­den hier den Ju­we­lier, den Pe­ter Mein­trup 124 Jahre später von sei­nem frühe­ren Chef ü­ber­neh­men soll­te. 
In den zwei­ein­halb Jahr­zehn­ten seit der Ü­ber­nahme hat Mein­trup das alt­ein­ge­ses­sene Ju­we­lier­ge­schäft er­folg­reich wei­ter­ent­wi­ckelt. Ei­nem be­hut­sa­men "Fa­ce­lif­ting" in 1992 folgte drei Jahre später die Kom­plet­ter­neue­rung der Ver­kaufs­räu­me. "2014 hat­ten wir die Ge­le­gen­heit, die Nach­barräume ein­zu­glie­dern und un­ser Ge­schäft so zu ver­größern", be­rich­tet Pe­ter Mein­trup. Da­bei er­hielt nicht nur das La­den­lo­kal er­neut eine neue, zeit­gemäße Op­tik, auch das Sor­ti­ment konnte der Ju­we­lier er­wei­tern. Ein star­kes Ge­schäfts­feld sind nach wie vor die Ehe­rin­ge. Kun­den, die nicht das Pas­sende fin­den, kön­nen sich mit Hilfe des Trau­ring­kon­fi­gu­ra­tors ganz in­di­vi­du­elle Ringe nach ih­ren per­sön­li­chen Vor­stel­lun­gen kre­ie­ren. 
Eins hat bei Mein­trup al­ler Ver­än­de­rung zum Trotz noch im­mer einen ho­hen Stel­len­wert: das Hand­werk. Hin­ter den Ver­kaufs­räu­men un­ter­hält der Ju­we­lier seine ei­gene Uhr­ma­cher- und Gold­schmie­de­werk­statt. "Wo an­dere Ju­we­liere Schmuck und Uh­ren zum Her­stel­ler schi­cken müs­sen, kön­nen wir noch viele Re­pa­ra­tu­ren selbst durch­führen", er­klärt Pe­ter Mein­trup stolz. 
­Sil­via Wie­se.

vom 30.09.2017 | Ausgabe-Nr. 39B

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