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Volksbank will selbständig bleiben

Im Jahr 2016 hat die Volksbank sämtliche Ertragsziele erreicht

 

Bad Sal­zu­flen. Die Volks­bank Bad Sal­zu­flen will sich nicht vom Fu­si­ons­fie­ber in der Fi­nanz­bran­che an­ste­cken las­sen und alle An­stren­gun­gen und Be­stre­bun­gen wei­ter dar­auf aus­rich­ten, ihre Selbstän­dig­keit zu er­hal­ten. Für die­sen Weg bat Vor­stands­spre­cher Ri­chard Chri­sto­phels­meier die ge­wähl­ten Mit­glie­der­ver­tre­ter des ge­nos­sen­schaft­li­chen Kre­dit­in­sti­tuts jetzt um Un­ter­stüt­zung.

Erst­ma­lig nach den Ver­tre­ter­wah­len des ver­gan­ge­nen Jah­res tagte die Ver­samm­lung im Kur­haus in neuer Be­set­zung. Un­ter Lei­tung des Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­den Mi­chael Rich­ter ging es dar­um, die Be­richte zum ver­gan­ge­nen Ge­schäfts­jahr ent­ge­gen­zu­neh­men und die nach Sat­zung und Ge­setz not­wen­di­gen Be­schlüsse her­bei­zu­führen. Nach ei­nem Neu­zu­gang von 676 Mit­glie­dern im ver­gan­ge­nen Jahr ist die Ge­samt­zahl der Bank­teil­ha­ber auf 22.564 ge­stie­gen. Re­prä­sen­tiert wer­den die An­teils­eig­ner von 453 ge­wähl­ten Ver­tre­tern, die das so­ge­nannte Bank­par­la­ment bil­den. Dass die Bank als re­gio­nale Kre­dit­ge­nos­sen­schaft nicht auf eine schnelle Ge­winn­ma­xi­mie­rung aus sei, son­dern die För­de­rung von Mit­glie­dern und Kun­den oberste Prio­rität ha­be, stellte Ri­chard Chri­sto­phels­meier an den An­fang sei­nes Be­richts ü­ber das ver­gan­gene Ge­schäfts­jahr. Nach den Wor­ten ih­res Vor­stands­spre­chers hat die Volks­bank im Jahr 2016 alle Er­trags­ziele er­reicht. Chri­sto­phels­mei­er: "­Die Volks­bank Bad Sal­zu­flen ist kern­ge­sun­d." Die Bi­lanz­summe er­höhte sich im ab­ge­lau­fe­nen Jahr um 5,1 Pro­zent auf 686,3 Mil­lio­nen Eu­ro. Ur­sa­che ist hier­für der in die­ser Größen­ord­nung un­er­war­tete Ein­la­gen­zu­wachs von 8,1 Pro­zent. Mit 2,0 Mil­lio­nen Euro lag der aus­ge­wie­sene Jah­res­ü­ber­schuss um 400.000 Euro ü­ber dem Vor­jah­res­wert. Durch Be­schluss der Ver­tre­ter­ver­samm­lung fließen da­von 226.000 Euro als Di­vi­dende auf die Kon­ten der Mit­glie­der, und zwar in ei­ner Höhe von 5,0 Pro­zent für den ers­ten und 3,0 Pro­zent für alle wei­te­ren Ge­schäfts­an­tei­le. Mit dem ver­blei­ben­den Teil ih­res Ü­ber­schus­ses stärkt die Volks­bank ihr Ei­gen­ka­pi­tal, das nach ei­nem Zu­wachs von 6,9 Pro­zent einen neuen Höchst­stand von 82,4 Mil­lio­nen Euro er­reicht. Ein­stim­mig vo­tier­ten die Ver­tre­ter für die Fest­stel­lung des Jah­res­ab­schlus­ses und die Ent­las­tung von Vor­stand und Auf­sichts­rat. Tur­nus­mäßig an­ste­hende Wahlen zum Auf­sichts­rat bestätig­ten Ro­bert Horst­brink und Mi­chael Rich­ter für wei­tere drei Jahre im Amt. Mit Dan­kes­wor­ten und ei­nem Blu­men­strauß aus dem Kon­troll­gre­mium ver­ab­schie­det wur­den nach dem Er­rei­chen der Al­ters­grenze Dr. Mi­chael Ross­knecht und Chris­tiane Viet­mei­er. In der fol­gen­den Nach­wahl setzte sich Dr. Dörte Oest, Au­genärz­tin aus Bad Sal­zu­flen, ge­gen ih­ren Mit­be­wer­ber Un­ter­neh­mens­be­ra­ter Mi­chael Win­kel­mann aus Leo­polds­höhe durch.

vom 17.06.2017 | Ausgabe-Nr. 24B

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