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650 Braker Schützen laden vom 
9. bis 12. Juni zum Feiern ein

Krönender Abschluss der Amtszeit von Hans-Dieter Pries und Cäcilia Reuland

Lemgo (n­r). Ab jetzt wird in Mi­nu­ten ge­zählt. Ab Frei­tag gilt: fei­ern auf dem Bra­ker Schüt­zen­fest! Be­reits ver­gan­ge­nen Sonn­tag hatte der am­tie­rende Schüt­zenkö­nig den ers­ten Schuss zum Aus­schießen des neuen Kö­nigs ab­ge­ge­ben. Bis zur Pro­kla­ma­tion des neuen Throns ha­ben das Kö­nigs­paar Hans-Die­ter Pries und Cä­ci­lia "­Cil­ly" Reu­land aber noch al­len Grund zum Fei­ern und bli­cken mit viel Vor­freude auf vier tolle Tage im Aus­nah­me­zu­stand.

Noch ist es das am bes­ten gehütete Ge­heim­nis der Bra­ker Schüt­zen­ge­mein­schaft: Wer hat am ver­gan­ge­nen Sonn­tag die beste "­Zehn" ge­schos­sen und wird neuer Schüt­zenkö­nig? Schieß­of­fi­zier In­grid Korf und der neu­trale Schüt­zen­bru­der Egon Schwerdt­fe­ger ha­ben im Bei­sein des ers­ten Vor­sit­zen­den Horst Oech­ler die aus­sor­tier­ten Schei­ben bis zum Schüt­zen­fest un­ter Ver­schluss ge­nom­men, wie Schrift­füh­rer Se­bas­tian Beyer ver­rät. Span­nend bleibt es al­le­mal und zu fei­ern gibt es ge­nug: Die zwei­jäh­rige Amts­zeit des Throns, 200 Jahre Kö­nigs­kette und eine große, funk­tio­nie­rende Ge­mein­schaft der 650 Bra­ker Schüt­zen. "Schön war´s", so Hans-Die­ter Pries, der 2015 ge­nau 50 Jahre nach­dem sein Va­ter als Kö­nig Schüt­zen­fest ge­fei­ert hat, Kö­nig ge­wor­den ist. "Wir hat­ten eine tolle Zeit" und "­Cil­ly" Reu­land er­gänzt: "Es gab viele nette Be­geg­nun­gen und an­re­gende Ge­spräche, die ver­mut­lich sonst nicht statt­ge­fun­den hät­ten. Ich hof­fe, dass es nicht gleich vor­bei sein wird und viele Kon­takte er­hal­ten blei­ben." Was sich das schei­dende Kö­nigs­paar für das an­ste­hende Schüt­zen­fest wünscht, ist bes­tes Schüt­zen­wet­ter und viele Fei­er­wüti­ge. "Ich würde mich sehr freu­en, wenn viele Fa­mi­li­en­mit­glie­der, Freunde und Be­kannte un­ser Schüt­zen­fest be­su­chen. Fort­set­zung nächste Seite Wir wol­len ein Fest fei­ern, das uns lange in gu­ter Er­in­ne­rung bleib­t", sagt das Kö­nigs­paar. Eine Neue­rung ha­ben die Schüt­zen da­bei noch im Är­mel: Das Fest­zelt wird im Ge­gen­satz zu den ver­gan­ge­nen Jah­ren ver­klei­nert, dafür sind die Rott­bu­den di­rekt an das Fest­zelt an­ge­schlos­sen. "­Durch diese Neu­auf­stel­lung er­hof­fen wir uns, dass wie­der mehr Le­ben ins Fest­zelt zurück­kehrt und die su­per Stim­mung aus den Rott­bu­den ins Fest­zelt ü­ber­schwapp­t", er­klärt Se­bas­tian Beyer. "­Die Be­su­cher des Schüt­zen­fes­tes, die nicht Mit­glied in der Schüt­zen­ge­mein­schaft sind, sol­len nicht in ein lee­res Fest­zelt kom­men, son­dern in einen Party-Be­reich, wo das Schüt­zen­le­ben pul­sier­t." In den ver­gan­ge­nen Jah­ren muss­ten die Rott­bu­den zu be­stimm­ten Zei­ten ge­schlos­sen wer­den. Jetzt be­kom­men die Kom­pa­nien die Mög­lich­keit, die Rott­bu­den für ihre Mit­glie­der wei­ter­hin bis zum Ende der Party im Fest­zelt geöff­net zu hal­ten. Nur ein Zap­fende müsse jetzt in den Rott­bu­den vor­ge­ge­ben wer­den. Der Fei­er­laune soll das aber kei­nen Ab­bruch tun – im Ge­gen­teil.

vom 07.06.2017 | Ausgabe-Nr. 23A

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