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Zum Glück war es nur eine Übung

Freiwillige Feuerwehr Leopoldshöhe appellierte auch an die Gaffer bei Unfällen

Leo­polds­höhe (k­d). Star­ker Rauch quoll aus dem Ge­bäu­de. Im In­ne­ren der Halle lag eine ver­letzte Per­son. Des­halb wurde die Feu­er­wehr wurde alar­miert, die auch schnell zur Stelle war und hel­fen konn­te. Zum Glück han­delte es sich nur um eine Schauü­bung der Ju­gend­wehr. Am Tag der of­fe­nen Tür der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Leo­polds­höhe de­mons­trierte auch der Nach­wuchs seine Fähig­kei­ten. Die Wa­che am Schuck­en­teich­weg war am Him­mel­fahrts­tag ein be­lieb­tes Ziel für Hun­derte von Be­su­chern.

Anita Sei­den­sti­cker und Ca­risma Bran­den­burg gehör­ten zu dem acht­köp­fi­gen Team, das die Vor­führung vor­be­rei­tet hat­te. An vier Diensta­ben­den hat­ten die Ju­gend­li­chen den Ab­lauf vor­be­spro­chen und ein­geübt. Am Tag der of­fe­nen Tür klappte dann auch al­les pro­blem­los. Während ihre Ka­me­ra­den das Ge­bäude er­kun­de­ten und den Ver­letz­ten bar­gen, hiel­ten die bei­den Mäd­chen das Strahl­rohr mit Was­ser auf den ver­meint­li­chen Brand­herd. Bei die­ser Ü­bung war Zu­schauen aus­drück­lich er­wünscht. Bei rea­len Einsät­zen wer­den Schau­lus­tige je­doch im­mer mehr zum Pro­blem. Sie stören und be­hin­dern zu­neh­mend die Ar­beit der Ret­tungs­kräf­te. Dies sollte mit der "­Gaf­fer-Box" zum Aus­druck ge­bracht wer­den. "Wir möch­ten die Be­su­cher dafür sen­si­bi­li­sie­ren, wel­che Kon­se­quen­zen falsches Ver­hal­ten an ei­nem Un­fall­ort hat", er­läu­terte Lars Kopp­mann, der Pres­se­spre­cher der Wehr. Dazu dienten meh­rere scho­ckie­rende Fo­tos von ver­brann­ten Ge­bäu­den und zer­bors­te­nen Fahr­zeu­gen. "­Gaf­fer se­hen schlimme Din­ge, die Sie ein Le­ben lang be­glei­ten kön­nen", hieß es dazu auf ei­ner er­klären­den Ta­fel. Nicht zu­letzt zeigte eine wei­tere Ta­fel al­len Fahr­zeug­füh­rern "So bil­den Sie eine Ret­tungs­gas­se". Was im Scha­dens­fall zu tun ist, soll­ten auch schon Kin­der wis­sen. Bei der Vor­stel­lung der mo­bi­len Pup­pen­bühne der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Ex­ter­tal klär­ten Tho­mas Heit­kamp und seine Mit­spie­ler ü­ber die kor­rek­ten An­ga­ben bei ei­nem Not­ruf auf. Die Sze­nen mit Kas­par und Seppl fan­den bei den jüngs­ten Be­su­chern ge­nau so viel An­klang wie die Hüpf­burg, die Spiel­fläche und die Feu­er­wehr­au­tos im Mi­nia­tur­for­mat. Natür­lich wur­den auch die zwölf großen Ein­satz­wa­gen viel be­ach­tet, die auf dem Platz vor der Feu­er­wa­che ge­zeigt und er­läu­tert wur­den. Un­ter ih­nen stach die Neu­er­wer­bung, ein blitz­blan­ker LF 16 TS, her­vor. Er dient als Er­satz für ein äl­te­res, aus­ge­mus­ter­tes Mo­dell und bie­tet er­heb­lich er­wei­terte Mög­lich­kei­ten. Un­ter an­de­rem ist der Wa­gen jetzt mit ei­nem in­ter­nen Was­ser­tank aus­ge­stat­tet. Da die Fahr­zeuge alle draußen stan­den, konnte die frei ge­wor­dene Halle mit Bän­ken und Ti­schen bestückt wer­den. Die Gäste nutz­ten die Plätze gern für eine Es­sen­s­pau­se. Ne­ben Brat­wurst und Pom­mes fri­tes bot das Küchen­team selbst zu­be­rei­tete Erb­sen­suppe an. Auch der Ku­chen fand am Nach­mit­tag viel Zu­spruch. Sehr zur Freude von Wehr­füh­rer Ha­rald Schu­bert war die At­mo­s­phäre so gut, dass es die Gäste noch recht lange bei der Wehr hielt.

vom 31.05.2017 | Ausgabe-Nr. 22A

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